Zuletzt stark. SG-Linkshänder Felix Thier, der am Donnerstagabend in Gevelsberg gefordert ist. Foto: Tobias Schad

 

Weiter geht’s in der Vorbereitung mit dem Einspielen: Handball-Drittligist SG Menden Sauerland testet am Donnerstagabend seine Form beim Oberligisten HSG Gevelsberg-Silschede (20.30 Uhr, Sporthalle West). Anfang Juli hatten sich beide Mannschaften schon im Walram gegenüber gestanden (27:25).

Trainer Sascha Simec schaute sich in dieser Woche noch einmal das Video der Augustdorf-Partie (44:34) an und war nach wie vor angetan. „Ich habe viele gute Dinge gesehen, aber auch Passagen, die es noch zu verbessern gilt“, so der SG-Coach.

In dieser Woche stand das Tempospiel sowie die schnelle Mitte im Fokus der Trainingsarbeit. „Darum haben wir uns besonders gekümmert, weil wir dafür viele Leute haben“, so Simec.

Gegen Gevelsberg will er zudem wieder zwei Deckungssysteme spielen lassen. „Wir haben mit Marius Schrage auch wieder mehr Größe dabei“, sagt der SG-Trainer, dem der Linkshänder am vergangenen Wochenende aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stand.

Starke Kreisläufer stoppen

Vor allem gilt es, die beiden starken Kreisläufer der Gastgeber aufzuhalten. Simec: „Wir wissen um diese Stärke der Gevelsberger und das ist für uns eine super Gelegenheit zum Üben. Denn in der Liga werden wir das in jedem Spiel erleben.“

Fraglich ist der Einsatz von Ansgar Heunemann, dem im Training zwei Wirbel herausgesprungen sind. Fehlen wird Max Jost, der sich am Wochenende in Augustdorf verletzte. Der Kreisläufer soll auch zukünftig im Kader bleiben, auch wenn er am 1. September bei der Bundespolizei in Rheinland-Pfalz seine Ausbildung beginnt. „Wir versuchen derzeit, für ihn einen Verein zu finden, damit er trainieren kann“, so Simec.

Dieser Artikel ist bei der Westfalenpost Menden erschienen.