Florian Schösse (links) und die SG-Handballer mussten gestern Abend im Test eine 28:29-Niederlage beim Oberligisten HSG Gevelsberg-Silschede einstecken. Foto: Jens Pommerenke

Drittliga-Aufsteiger verliert Testspiel bei der HSG Gevelsberg-Silschede mit 28:29 und Trainer Sascha Simec stellt ernüchtert fest: Wir haben zu viele Fehler gemacht

Menden. Sascha Simec war ein wenig ernüchtert. Handball-Drittligist SG Menden Sauerland verlor gestern Abend einen Test beim letztjährigen Oberliga-Konkurrenten HSG Gevelsberg-Silschede mit 28:29 (15:13) und der Trainer kam zu der simplen Erkenntnis: „Wir müssen weiter arbeiten, arbeiten, arbeiten, denn wir haben nicht mehr viel Zeit.“

Bis zum Saisonstart am 25. August gegen Lemgo II gibt es noch jede Menge Baustellen. Unglücklich für die Mendener, dass mit Max Jost und Ansgar Heunemann beide Kreisläufer ausfielen. Eike Junge-mann machte seine Sache als Ersatz allerdings sehr passabel.

Insgesamt bezeichnete Sascha Simec den SG-Auftritt aber als sehr bescheiden. „Wir haben viele freie Bälle vergeben, dazu vier, fünf Gegenstöße ausgelassen und haben eine Unmenge an technischen Fehler gemacht – das war in der Summe dann einfach zu viel.“

Einstellung stimmteDie Gastgeber störten die SG-Angriffe durch ihre flinke 5:1-Deckung immer wieder, die Mendener agierten dagegen viel zu statisch. Die bulligen Kreisläufer der HSG bekam Menden zwar besser in den Griff als im ersten Vergleich Anfang Juli, aber dafür trafen die Gastgeber aus dem Rückraum. „Von der Einstellung kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, aber spielerisch können wir so in der dritten Liga nicht auftreten“, so Simec.

Am Sonntag nimmt man am Kronen-Cup in Dortmund teil. „Da müssen wir uns steigern“, so der SG-Trainer.

SG Menden Sauerland: Rico Witt, Peichert; Lukas Flor (3), Vornholt (4), Schneider, Krechel (4), Schösse (3/2), Vogler (1/1), Jungemann (4), Thier (1), Schrage (2), Dominik Flor (5), Loos (1).

Text: Westfalenpost Menden – Franz Schoo