Kampf und Einsatz stimmen, das Ergebnis leider nicht: Kathrin Lünnemann (vorne) und die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden-Sauerland. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Oberliga-Handballerinnen verlieren beim TSV Oerlinghausen mit 24:30.

Das hatten sich die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland Wölfe anders vorgestellt. Die Mariotti und Co. kehrten am Samstagabend von ihrem Besuch beim TSV Oerlinghausen mit leeren Händen in die Hönnestadt zurück. Die „Wölfinnen“ unterlagen den „Bergzicken“ mit 24:30 (12:15).

„Wir sind an unserer fehlenden Kaltschnäuzigkeit gescheitert. Da war mehr drin“, haderte SG-Trainer Thomas Binnberg mit der fehlenden Effektivität vor dem gegnerischen Tor. „Uns haben die einfachen Tore gefehlt, denn es wäre auch trotz 30 Gegentoren ein Sieg möglich gewesen“, sagte Binnberg.

Hinzu kam auch noch das fehlende Glück. „Es ist schon Pech, wenn der Ball von einem an den anderen Innenpfosten fliegt und dann wieder ‘raus springt“, hätte sich der Mendener Trainer mehr Unterstützung von Glücksgöttin Fortuna gewünscht.

Dabei begann die Partie für die SG-Damen recht ordentlich. Annika König erzielte nach 14 Minuten das 6:3 für die Gäste. Das sollte es dann aber auch erst einmal für lange Zeit mit einer Führung gewesen sein. Bis zur 24. Minute beim Stand von 10:10 war die Partie ausgeglichen – dann setzten sich die „Bergzicken“ bis zur Pause auf drei Tore ab.

Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Gastgeberinnen sogar bis auf sieben Tore absetzen. Mit dem 22:15 (39.) schien eine Vorentscheidung gefallen – doch weit gefehlt. Die „Wölfinnen“ zeigten eine tolle Moral und kämpften sich bis auf zwei Tore heran (25:23/52.).

Jetzt gegen Ibbenbüren„Da waren wir dran und hatten noch Chancen“, so Thomas Binnberg. Das Happy-End für sein Team blieb allerdings aus. Der Oberliga-Alltag ist eingekehrt und der nächste Gegner ist auch nicht von Pappe – Titelkandidat Ibbenbürener SpVgg.

SG Menden Sauerland II: Bertram, Punshon; Mariotti (5/1), Biggeleben (2), Wrede (1), König (2), Lünemann (4), Lisa Budde II (3/3), Lingstaedt (1), Schmitz (6), Franziska Baer, Kati Wiemann, Tsamatos.

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier