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Rückstand macht SG-Frauen wach

Am Ende siegte die SG beim Schlusslicht TB Wülfrath deutlich: Lisa Albrecht steuerte zum 28:18 Sieg drei Tore bei. Foto: Tobias Schad, schad-info.de

Am Ende war es wieder ein sehr souveräner Auftritt. Die Drittliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland schlossen am Samstag die Akte der Auswärtsauftritte der Saison 2017/18 erfolgreich ab. Mit 28:18 (13:12) gewannen die „Wölfinnen“ beim TB Wülfrath und haben damit mindestens den fünften Tabellenplatz im Abschlussklassement sicher.

Ob am Ende sogar noch eine bessere Platzierung drin ist, wird der Saisonausklang gegen Bayer Leverkusen II am kommenden Samstag zeigen. Doch damit mochte sich Falk Schilling am Samstag nach der Schlusssirene in Wülfrath noch nicht befassen. „Die Mannschaft wollte die beiden Punkte gegen Wülfrath. Und aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Sieg auch verdient“, war der SG-Trainer mit dem Auftritt seiner Damen in der Kalkstadt einverstanden.

Auch wenn die erste Halbzeit aus SG-Sicht etwas ungewohnt verlief. „Wir sind schleppend ins Spiel gekommen und hatten keinen Zugriff“, musste Falk Schilling mit ansehen, wie sich der Absteiger durchaus als Gegner auf Augenhöhe präsentierte. Wülfraths Luisa Kieckbusch sorgte nach zehn Minuten für das 6:6.

Die SG konnte sich auch in der Folgezeit nicht absetzen. Nach 17 Minuten nahm Trainer Falk Schilling eine erste Auszeit und versuchte Korrekturen vorzunehmen. Doch die „Wölfinnen“ fanden danach immer noch nicht die Erfolgsspur. Nach 24 Minuten lag man sogar im Hintertreffen – Wülfrath ging durch Lena Feldstedt mit 11:10 in Führung.

Bemerkenswerte Reaktion

Dieser Rückstand sorgte für eine bemerkenswerte Reaktion. Innerhalb von 108 Sekunden warfen Lisa Gerbe, Ann Kathrin Stratmann und Jenny Fastnacht mit ihren Treffern eine 13:11-Führung heraus. Den Gastgeberinnen war es dann vorbehalten, den letzten Treffer der ersten Halbzeit zu setzen. Das 12:13 zur Pause ließ zumindest auf den Papier noch alle Möglichkeiten offen.

Doch dagegen legte der heimische Drittligist prompt sein Veto ein. „Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit richtig angefangen“, freute sich Falk Schilling darüber, dass sein Team die Partie vor allem aufgrund großen kämpferischen Einsatzes in den Griff bekam. Der Sekundenzeiger war gerade auf der ersten Runde in der zweiten Halbzeit da sorgten zwei Treffer von Maike Benden und Ann Kathrin Stratmann innerhalb von 22 Sekunden für einen ersten Vorentscheid.

Die erste Drei-Tore-Führung für die „Wölfinnen“ lenkte die Partie endgültig in die richtige Richtung. Die SG baute seine Führung nun kontinuierlich aus – nach 39. Minuten waren es sogar sechs Tore. Lisa Albrecht hatte zum 20:14 für die SG getroffen.

Der Gegner resignierte mit fortlaufender Spielzeit immer deutlicher. Die Mendenerinnen hatten keine Probleme die Spielzeit problemlos herunterzuspielen und dabei das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben.

Nur zwei Gegentore

Die Dominanz der SG macht auch die Tatsache deutlich, dass den Gastgeberinnen zwischen 31. und 47. Minute gerade einmal zwei Tore gelangen. Es war – wenn auch mit ein wenig Anlauf – ein weiterer starker Auftritt der SG.

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

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