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SG-Zweite verpasst in Königsborn große Chance

Trotz ihrer gesundheitlichen Probleme noch eine der auffälligsten Spielerinnen in Königsborn: Hannah Wrede (am Ball)

Diese Niederlage war überflüssig! Die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland II haben es am Samstag verpasst, einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Beim Königsborner SV unterlagen die „Wölfinnen“ nach einer enttäuschenden Leistung mit 20:24 (11:13).

Die Pleite in der Kreissporthalle in Unna schmerzt um so mehr, da der Gegner keineswegs unschlagbar, sondern vielmehr das glücklichere Team in einem sehr dürftigen Handballspiel war. Eine Zahl untermauert diese Einschätzung eindrucksvoll. Beide Mannschaften leisteten sich den Luxus jeweils fünf (!) Siebenmeter zu verwerfen – zum Teil sogar recht kläglich.

„Wir hätten hier heute einen Riesenschritt in Sachen Klassenerhalt machen können. Mit einem Sieg wären wir durch gewesen“, haderte Dirk Kaese mit dem Verlauf der Partie. Vor allem in der ersten Halbzeit lief die Partie aus SG-Sicht völlig aus dem Ruder. „Da hätten wir nach zehn Minuten mit 8:4 führen müssen“, ärgerte sich Dirk Kaese auch am Tag danach immer noch über die Vorstellung seines Teams.

In der Tat wirkte seine Mannschaft völlig neben der Spur. Schläfrig im Rückzugsverhalten, halbherzig in der Abwehrverhalten und fahrlässig bei den Torwürfen — es war ein rabenschwarzer Samstag für die „Wölfinnen“. Da hatte es ein Gegner, der nicht gerade furchteinflößend auftrat, leicht, die Partie für sich in die richtigen Bahnen zu lenken.

Hoffnung zur Halbzeit

Nach einem Zwei-Tore-Rückstand zur Halbzeit gab es beim SG-Anhang dennoch ein Fünkchen Hoffnung. Das war nicht unberechtigt, denn als Alessia Mariotti in der 42. Minute zum 17:16 aus SG-Sicht traf, war die Welt der „Wölfinnen“ scheinbar wieder in Ordnung. Doch dann gestattete man dem Gegner innerhalb von 120 Sekunden drei Tore.

SG Menden Sauerland II: Bertram, Ebel; Franziska Baer, Pelz, Ueding (1), Petrias (2), Mariotti (7/4), Biggeleben, Wrede (2), König (4), Lünemann, Lingstaedt, Kucharczyk (2), Schmitz (2)

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

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