1. Männer

29:29 – „Wölfe“ müssen sich zum Ligastart die Punkte teilen

Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland kassieren „zu einfache Gegentore“. Trainer Micky Reiners ist dennoch zufrieden mit seinem Team.

Milan Weißbach netzt viermal vom Kreis ein. Für den SG-Sieg reicht es aber trotzdem nicht. Foto: Martina Dinslage

Der Traum vom Auftaktsieg erfüllte sich nicht! Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland starteten gestern mit einem Unentschieden in die neue Saison. 29:29 (15:15) hieß es nach 60 umkämpften Minuten in der Kreissporthalle gegen die SG Langenfeld. Am Ende fand man sich auf beiden Seiten schnell mit der Punkteteilung ab.

„Jedes Spiel das unentschieden ausgeht, sorgt für Unzufriedenheit. Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Chancen verballert. Deshalb können wir mit dem Punkt leben“, hakte Langenfelds Coach Jurek Tomasik die Partie schnell ab. Auch bei „Wölfe“ Coach Micky Reiners hatte sich die Unzufriedenheit schnell gelegt: „Natürlich hätten wir das Spiel gerne gewonnen. Aber wir haben es nicht geschafft, uns in den entscheidenden Phasen abzusetzen“, resümierte er. Er meinte da zum Beispiel die Phase vor der Pause, als ein Doppelschlag von Mathis Vornholt die „Wölfe“ mit 15:12 (25.) in Führung brachte. Oder die 45. Minute, als Sebastian Loos für das 22:20 sorgte. „Danach waren wir defensiv nicht stabil genug und haben zu schnell zu einfache Tore bekommen“, sagte Micky Reiners. Das die Gäste immer im Spiel waren machte Reiners auch am Langenfelder Rückraum-As Maurice Meuren fest. „Ihn in Einzeldeckung zu nehmen, machte keinen Sinn. Denn dann spielen die Kollegen Boelken, Eich und Heider am Kreis viel zu gut zusammen“, so Reiners über den elffachen Torschützen der Mannschaft vom Niederrhein. „Meuren hatte einen wirklich guten Tag“, so der Trainer des heimischen Drittligisten. Das die „Wölfe“ den letzten Angriff der Partie für sich hatten, wollte Micky Reiners nicht überbewerten. Denn am Ende fehlte die Kraft und die Konzentration den Siegtreffer zu setzen. „Die Mannschaft hat 60 Minuten Vollgas gegeben“, attestierte Reiners seinen Team eine tadellose Einstellung. Der Lohn fiel zu gering aus.

Durchgehend knapp

Die Geschichte der Partie ist relativ schnell erzählt. Die heimischen Handballer lagen fast immer in Führung, konnten diese aber nie entscheidend ausbauen. So stand es nach 14. Minuten 7:7, als Langenfelds Meuren die SG-Führung von Florian Schösse ausgeglichen hatte. Dann konnten die heimischen Handballer sich zwar auf drei Tore absetzen, doch Langenfeld kam bis zum Gang in die Pause wieder heran – mit 15:15 wurden die Seitenwechsel. In der zweiten Halbzeit setzten Felix Thier und Joshua Krechel viele Akzente. Doch Langenfeld erwies sich als der erwartet ausgebuffte Team. Die Gäste vom Niederrhein wirkten sehr eingespielt und blieben im Geschäft. Allerdings konnten sie das Spiel auch nicht zu ihren Gunsten entscheiden. So blieb am Ende bei der Punkteteilung. Wobei der Zähler durchaus Mut machen sollte.

Text: Burkhard Granseier

Zugehörige Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Back to top button
Close
Close