1. Damen

32 Sekunden vor Ende Treffer zum 28:29 kassiert

Handball-Oberliga, Damen: SG Menden Sauerland II verliert in Hahlen. Fahn trifft achtmal

Ihre acht Treffer in Hahlen reichten nicht: Kathrin Fahn. Foto: Stefan Deitel

Das war eine extrem knappe Kiste. Die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland haben ihr Auswärtsspiel gegen den TSV Hahlen mit 28:29 (17:16) verloren. 32 Sekunden vor dem Abpfiff kassierte das Team von SG-Trainer Sebastian Wenzel den Treffer, der die Niederlage besiegelt hat. „Wir sind für eine an sich gute Leistung nicht belohnt worden“, fasste Sebastian Wenzel die 60 Minuten zusammen. Ein Remis wäre, so die Meinung beider Trainer, am Ende durchaus gerecht gewesen.

Nach dem verlorenen Vergleich der Kellerkinder stehen die Mendener Damen mit 4:20-Punkten auf dem vorletzten Platz. Hahlen ist punktgleich, aber aufgrund des besseren Torverhältnisses Drittletzter.

Nach dem Wiederanpfiff lagen die Mendener Damen sogar mit 23:20 (41.) in Führung. Auch als Kathrin Fahn das 27:24 (50.) für Menden markierte, sprach vieles für ein Erfolgserlebnis. Doch innerhalb von drei Minuten glich Hahlen zum 27:27 aus.

Nicole Petria behielt danach die Nerven und brachte ihr Team per Strafwurf mit 28:27 in Führung. Doch Hannah Wiese glich erneut für Hahlen zum 28:28 aus. Dann die Schlussminute, die an Hektik kaum zu überbieten war. Zunächst wurde Dovile Mizutyte (TSV) nach einem Foul disqualifiziert. 32 Sekunden vor dem Ende markierte dann Hannah Wiese in Unterzahl mit ihrem insgesamt zehnten Treffer die 29:28-Führung für den TSV. „In den letzten acht Minuten haben wir eine schwache Phase erwischt. Der TSV hat dagegen seinen Stiefel heruntergespielt“, urteilte Sebastian Wenzel im Rückblick.

Kira Remmert überzeugt

Einen „Mega-Job“ (Wenzel) machten Kathrin Fahn als Antreiberin und Torjägerin sowie Torhüterin Kira Remmert aus der A-Jugend, die erst kurz vor dem Spiel erfuhr, dass sie mit nach Hahlen fährt und dann ab der 45. Minute eine ausgezeichnete Leistung ablieferte.

SG Menden Sauerland: Bertram, Remmert, Julius, Petrias (5/4), Wrede (5), Albrecht (5), Glormann (1), Gran, Fahn (8), Kucharczyk (1), Köck (3).

Text: Stefan Knepper

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