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Plan: Mutig spielen und gewinnen

Gelingt die Rückkehr auf die Gewinnerseite? Dominik Flor und die SG-Handballer gehen mit großer Zuversicht in das Heimspiel an diesem Samstag gegen Korschenbroich. Foto: sportpresse-reker

 

Die SG Menden Sauerland will im Heimspiel gegen Korschenbroich zurück in die Erfolgsspur finden. Trainer Simec warnt vor spielstarken Gästen.

Auf geht’s! Die Ballwerfer der SG Menden Sauerland bestreiten am Samstag bereits ihr drittes Spiel in der dritten Bundesliga West. Und die Zuversicht, dass wieder zwei Punkte in der heimischen Walram-Halle bleiben, ist groß. Um 19 Uhr beginnt dort das Duell mit dem TV Korschenbroich – einem Rivalen, mit dem sich der Aufsteiger durchaus auf Augenhöhe sehen darf.

„Wir haben die Chance, den nächsten Sieg einzufahren“, sagt SG-Trainer Sascha Simec und traut seiner Mannschaft das auch zu. Der Hagener schiebt damit die zurückliegende 23:39-Klatsche beim TuS Ferndorf zur Seite und richtet den Fokus auf die nun anstehende Aufgabe. „Darauf müssen wir uns konzentrieren, das Ferndorf-Spiel darf uns nicht länger belasten.“

Kurze Rückschau beim Training

Natürlich hat jenes Debakel bei dem Wiedersehen von Trainer und Mannschaft zu Wochenbeginn eine Rolle gespielt. „Ist doch klar, dass wir darüber gesprochen haben“, berichtet Simec von einem „ganz normalen Start in eine gute Trainingswoche“. Die kurze Rückschau beinhaltete jedoch nicht nur die Erkenntnis, dass gegen dieses mit starken Individualisten besetzte Überteam nichts zu holen war. Sondern auch den (einzigen) Vorwurf, dass die Mendener angesichts dieser enormen Qualität zu ängstlich agiert haben.

„Das darf uns nicht noch einmal passieren“, so Simec. Stattdessen macht er seinen überwiegend noch sehr jungen Schützlingen Mut. „Es ist wichtig, dass wir gegen vermeintlich übermächtige Mannschaften den Druck ‘raus nehmen und völlig unbeschwert in solche Spiele gehen“, bezeichnet Simec Gegner wie den TuS Ferndorf als eine „Klasse für sich“ – den Unterschied bekamen die „Wölfe“ vor Wochenfrist ja in beeindruckender Art und Weise zu spüren.

„Wir müssen daher Mannschaften im Blick haben, die wohl eher unsere Kragenweite sind. Und Korschenbroich zählt sicherlich dazu“, weiß Simec, dass man gut beraten ist, mit höchster Konzentration in dieses nächste Spiel zu gehen. Zumal das Wissen um die Stärken der Gäste keine Nachlässigkeiten erlauben wird. „Auch das ist eine junge Truppe mit hochveranlagten Spielern, die fast alle in der A-Jugend-Bundesliga aktiv waren.

Gefährlicher Gegner

Wie gefährlich Korschenbroich werden kann, musste zuletzt der TuS Volmetal erfahren. Mit dessen Trainer Michael Wolf pflegt Simec einen regen Austausch („Wir kennen uns sehr gut“), und so konnte er erfahren, warum es trotz komfortabler TuS-Führungen mit teilweise sogar acht Toren Differenz doch noch spannend geworden ist. „Korschenbroich hat nie nachgelassen und stattdessen immer weiter nach vorn gespielt – die Volmetaler waren am Ende froh, dass sie noch gewonnen haben.“

Text: Westfalenpost Menden – Eberhard Tripp

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