männliche A1-Jugend

A-Jungs haben eine letzte Chance

Es hat (noch) nicht gereicht: Trainer Fabian Henze und die SG-Youngster hoffen nach dem Scheitern in Nordhemmern nun in der letzten Quali-Runde auf das Bundesligaticket.

Die männliche Handball-A-Jugend der SG Menden Sauerland verpasste am Samstag beim zweiten Teil der Bundesliga-Qualifikation im Bereich des westdeutschen Handball-Verbandes das direkte Ticket für die Eliteklasse.

In Nordhemmern hätte des Team von Fabian Henze, Oliver Nölle und Tobias Schulte nach den 3:5-Punkten beim Auftakt-Turnier in Duisburg-Rheinhausen am letzten Mai-Wochenende zweimal gewinnen müssen. Aber schon im ersten Match gegen den VfL Eintracht Hagen zerplatzten die Träume der SG-Youngster.

„Schade, es war in einer coolen Atmosphäre mit einer gut gefüllten Halle ein Spiel auf Augenhöhe – allerdings mit dem falschen Ausgang“, so Henze. Den frühen 1:5-Rückstand (10.) machten die „Wölfe“ bis zur Halbzeit mit einem engagierten Auftritt wett (10:10), aber „drei, vier Pfiffe in kniffligen Situationen gegen uns“ brachte Hagen entscheidend nach vorne (16:21/38.).

Zwar kämpfte sich Menden noch einmal heran (21:23/45.), aber am Ende hatten die Volme-städtern den entscheidenden Sieg beim 23:28 eingetütet. „Der Einsatz und die Einstellung waren klasse, aber spielerisch fehlten uns letztlich die entscheidenden Pluspunkte“, so Fabian Henze.

Volle Kanne gegen Homberg

Das zweite Spiel gegen die HSG Homberg-Rheinhausen gingen die Mendener noch einmal konzen-triert an und besiegten das Team vom Niederrhein verdient mit 26:21 (13:8). „Die Jungs haben da noch einmal volle Kanne gespielt und die Vorgaben gut umgesetzt“, lobte Fabian Henze sein Team.

Jetzt hoffen die Mendener auf das Dreierturnier am kommenden Samstag gegen HC Elbflorenz 2006 und LHC Cottbus – zwei Teams steigen auf. Wo gespielt wird, stand gestern noch nicht fest.

Von einer Bewerbung für die Austragung sah man bei der SG ab. „Es gab keine Ressourcen im Verein“, so Henze. „Natürlich gibt es nichts Schöneres als zu Hause aufzusteigen, aber wir wollen es auch so versuchen. Ich hoffe nur, dass wir nicht allzu weit fahren müssen.“

SG Menden (gegen Hagen): Smolenski, Grünewald, Kurowski; Göbel (1), Flügge, Schröter (4), Wiesemann (5/4), Luca Jünger (7), Luca Giacuzzo (4), Ostermann (1), Gevargez Zoubalan, Hinzpeter, Renfordt (1), Müller.

SG Menden (gegen Homberg-Rheinhausen): Smolenski, Grünewald, Kurowski; Göbel (1), Flügge (1), Schröter (6), Wiesemann (6/3), Luca Jünger (6), Luca Giacuzzo (2), Ostermann (1), Gevargez Zoubalan (3), Hinzpeter, Renfordt, Müller.

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