männliche A1-Jugend

A-Junioren der „Wölfe“ erleben einen „gebrauchten Tag“

Einen „gebrauchten Tag“ erwischte die A-Jugend der SG Menden Sauerland beim Bundesliga-Spiel in Ostwestfalen. Die Niederlage fiel deutlich aus.

Erzielt acht Treffer für Menden in Nettelstedt: Matias Salv Paya Matus. Foto: Sportpresse Reker

Es scheint fast so, als hätte jemand bei der männlichen A-Jugend der SG Menden Sauerland den Stecker gezogen. Der Handball-Bundesligist kassierte am Samstag die nächste Niederlage. Vom Besuch bei der JSG NMS Nettelstedt kehrten die „Wölfe“ mit einer 25:36 (11:18) Niederlage in die Hönnestadt zurück.

„Das war mal wieder ein gebrauchter Tag. Nettelstedt ist schon ein gute Mannschaft, aber elf Tore Unterschied sind einfach zuviel“, konnte SG-Trainer Fabian Henze seine Enttäuschung über den Auftritt seiner Mannschaft nicht verbergen. Die hatte am Samstag in der „Arena Lübbecke“ einen rabenschwarzen Tag erwischt. Von den Vorgaben wurde nichts umgesetzt. So hatten die Gastgeber keine Mühe, einen lockeren Sieg einzufahren. „Die Mannschaft kann sicherlich Spiele verlieren. Doch auf die Art und Weise kommt es an“, so Fabian Henze. Der SG-Coach machte das an einen Beispiel fest. „Die rechte Seite von Nettelstedt hat das Spiel praktisch allein entschieden. Die Herren Mundus und Hehemann haben zusammen 19 Tore erzielt“, so Henze über das größte Dilemma am Samstag.

Hinzu kam dann auch noch ein personelles Dilemma. So verletzte sich Luca Giacuzzo nach fünf Minuten am Fuß und kam nur noch zu sporadischen Einsätzen. Jan Wiesemann quälte sich ebenfalls angeschlagen über die Zeit. Mats Renfordt ist noch in den Ferien. Die Geschichte der Partie ist eigentlich schnell erzählt. So war nach vier Minuten die Welt der „Wölfe“ eigentlich noch in Ordnung. Luca Giacuzzo hatte mit seinen einzigen Tor am Samstag den Anschlusstreffer zum 2:3 aus Sicht der Wölfe erzielt. Und auch danach konnte der unbeteiligte Zuschauer davon ausgehen, dass die Partie noch lange nicht entschieden sei. Zumindest lag nach 19. Spielminuten – Nettelstedt führte mit 8:5 – ein Spielverlauf zu Gunsten der SG im Bereich des Möglichen. Allerdings nicht am Samstag. In der Folgezeit strebte der Gastgeber einen sehr sicheren und deutlichen Heimsieg entgegen.

SG Menden Sauerland: Smolenski, Grünewald; Paya Matus (8), Goebel (1), Flügge, Schröter (1), Rosier, Wiesemann (5/4), Jünger (5), Dittrich, Giacuzzo (1), Ostermann (1), Gevargez Zoubalan, Skupin (3).

Text: Burkhard Granseier

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