Kategorien
1. Damen

Gute Chancen auf ersten Saisonsieg

GEGEN BOMMERN BEKOMMT DIE SG EINIGES AUF DIE NASE. FOTO: DIETMAR REKER

Der Start in die neue Saison misslang, doch am Wochenende soll es dann klappen mit dem ersten Sieg für die Verbandsliga-Frauen der SG Menden Sauerland. Das Team von Trainer Siggi Motzki-Biele tritt am Samstag (15.45 Uhr, Schulzentrum Haltern) beim HSC Haltern-Sythen an. Der Aufsteiger musste in der Vorwoche eine empfindliche Niederlage einstecken.

Nach dem respektablem Auftritt im ersten Spiel für das junge Mendener Team (im Durchschnitt 20 Jahre jung) gab es für Co-Trainer Timo Schneidersmann wichtige Erkenntnisse, auch wenn das Ergebnis bei der 16:21-Niederlage gegen den TuS Bommern noch nicht stimmte. „Es gab auch viele positive Ansätze, auf die können wir auf jeden Fall aufbauen“, sagt Schneidersmann, der in der Vorwoche den urlaubenden Trainer Siggi Motzki-Biele auf der Bank vertrat. Im Spiel gegen den Aufsteiger aus der Seestadt sollen nun aber auch die ersten Punkte her.

Haltern verliert zuletzt deutlich

Denn der kommende Gegner, in der vergangenen Spielzeit Meister der Landesliga, musste zum Start in die neue Saison bereits zwei Niederlagen hinnehmen. Am ersten Spieltag verloren die Damen des HSC Haltern-Sythen in eigener Halle gegen die Drittvertretung von Borussia Dortmund, welche am vergangenen Wochenende mit 19 Toren Unterschied gegen Lünen unterlag. Und auch das zweite Spiel der Halterner Frauen war eine eindeutige Angelegenheit: Mit 29:16 verlor der Aufsteiger bei Teutonia Riemke. Entsprechend steht der kommende Gast der Mendener Frauen nach zwei Spieltagen in der neuen Spielklasse noch ohne Punkte da.

Nur gut also, dass die A-Jugend der SG aus Menden erst einen Tag später in eigener Halle gegen Hemer ran muss. Ein überwiegender Teil der Damenmannschaft spielt nämlich parallel auch die Oberliga-Vorrunde der A-Jugend. Diese spielt am Sonntag um 15 Uhr in der heimischen Halle am Walram.

Text: WP Menden

 

Kategorien
1. Damen

Es hat leider nicht gereicht!

„Bommern war einfach zu erfahren für uns“, resümierte SG-Trainer Timo Schneidersmann, der am Sonntag Siggi Motzki-Biele auf Seiten der Wölfe vertrat. Die junge Mendener Mannschaft (Durchschnittsalter: 20 Jahre) zeigte immer wieder gute Ansätze, doch die Ruhe in den Angriffen fehlte dem Absteiger.

So wurden viele Würfe zu überhastet genommen, viele Gegenstöße zu schnell eingeleitet, statt in Ruhe aufzubauen. Nach der 4:3-Führung nach vier Minuten übernahmen die Gäste aus Bommern die Kontrolle und führten zur Halbzeit knapp mit 8:9.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Mendenerinnen gut ins Spiel zurück, gingen durch Lucie Haetger sogar mit 12:11 in Führung (39.), doch danach wollten die Wölfe zu viel, was die Bommer Damen eiskalt ausnutzten und durch vier Tore in Serie mit 15:12 in Führung gingen. Die Wölfe kamen maximal auf drei Tore heran, während die Gäste die Führung weiter ausbauten. „Es gab auch viele positive Ansätze, auf die können wir auf jeden Fall aufbauen“, ist Schneidersmann sicher.

SG Menden Sauerland: Remmert, Hausherr (n.e.), Hannah Julius (3), Hötger (2), Loos (2), Schmidt, Roland, Hinzpeter,(2), Liefländer (2), Nina Julius (1), Albrecht (2), Hitz (1), Faltin (1).

 

Kategorien
1. Damen

Frauen der SG Menden starten in die Saison

SIGGI MOTZKI-BIELE GIBT DIE RICHTUNG FÜR SEIN TEAM VOR. DIETMAR REKER

Ohne ihren Trainer Siggi Motzki-Biele geht es für die Mendenerinnen am Samstag zum ersten Mal um Punkte.

Wobei ein Großteil der neuformierten Mannschaft in dieser Saison schon zwei Mal auf dem Spielfeld stand, schließlich spielt ein Großteil des Teams auch parallel in der A-Jugend-Oberliga. „Der schwache Start in die Saison der A-Jugend spielt keine Rolle“, sagt Co-Trainer Timo Schneidersmann vor dem ersten Spiel in der Frauen-Verbandsliga. Für sein junges Team geht es gegen die Bommeranerinnen darum, sich nicht von der körperlichen Gangart des Gegners beeindrucken zu lassen. „Wir setzen auf unser Tempo, dafür müssen wir allerdings hinten sicher stehen“, sagt Schneidersmann, der auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.

Kategorien
1. Damen weibliche A-Jugend

Trainingslager der A-Jugend und 1. Damen

Am Wochenende absolvierten die A-Wölfinnen gemeinsam mit den Spielerinnen der 1. Damen zum Abschluss der Vorbereitungsphase ein Trainingslager.

Der Samstagvormittag in der KSH Menden startete mit einem Laufparcour. Weiter stand das Thema Angriff im Focus, bei dem die Auslösehandlungen vertieft wurden. Nach der Mittagspause in der Walramhalle wurde dort der Inhalt vom Vormittag wiederholt. Am Nachmittag kam dann der Soester TV zu einem Testspiel der 1. Damen in den Wolfsbau. Zwar hatten die Wölfinnen einen anstrengenden Trainingstag bei tropischen Temperaturen hinter sich, aber sie konnten dieses Spiel für sich entscheiden.

Am Sonntag traf man sich bereits um 9.30 Uhr in der KSH Menden. Ein Parcour brachte die Wölfinnen auf Betriebstemperatur. Anschließend wurden Abwehrübungen ausgeführt.

Gegen Mittag ging es dann zum Volkssporttag. Dort stand die Teilnahme an der Wanderung von 8,8 km auf dem Plan. Zwar waren die Temperaturen nicht mehr so schweißtreibend wie am Samstag, dafür gab es aber auch ab und zu einen Regenschauer.

Die letzte Einheit an diesem Tag führte wieder in den Wolfsbau an der Walramstraße.
Dort wurden die Elemente vom Vortag  intensiviert und ein Trainingsspiel untereinander durchgeführt, bevor am späten Nachmittag ein intensives Wochenende seinen Abschluss fand.

Kategorien
1. Damen

Positive Ansätze bei neu formierten SG-Frauen

AN DIE HÄRTE IM SENIORENBEREICH MÜSSEN SICH DIE JUNGEN SPIELERINNEN DER SG MENDEN SAUERLAND (SCHWARZE TRIKOTS) NOCH GEWÖHNEN. FRANK SAUL

Viele positive Erkenntnisse, aber auch einige Schwachstellen offenbarten die beiden Testspiele der Frauenmannschaft der SG Menden Sauerland am Wochenende.

Am Samstag verlor die Mannschaft von Siggi Motzki-Biele gegen den HC Tura Bergkamen mit 24:29 (11:16). Hier fand die junge Mannschaft zunächst nicht ins Spiel, lag schnell mit 1:7 zurück, bevor sie sich langsam zurückkämpfte. „Die Mädchen müssen sich noch an die Härte im Seniorenbereich gewöhnen. Man darf nicht vergessen, dass 50 Prozent der Mannschaft noch in der A-Jugend spielen dürfen“, betont Motzki-Biele, der sah, wie seine Mannschaft immer besser ins Spiel fand und sogar mit 11:10 in Führung ging. In der zweiten Halbzeit verloren die Damen den Zugriff in der Abwehr, konnten aber immerhin das Ergebnis ausgeglichen gestalten.

Am Sonntag gab es gegen die SG Ruhrtal einen 30:22-Sieg. „Hier haben wir über 50 Minuten eine ordentliche Leistung abgerufen“, freute sich der Mendener Trainer. Zwischenzeitlich führte die junge Mannschaft sogar mit zehn Toren Unterschied.

Das Fazit des Wochenendes fällt durchaus positiv aus. „Wir haben gute Ansätze gezeigt. Die Mädchen müssen aber auch noch viel lernen, was ja normal ist, bei der jungen Mannschaft“, resümierte Motzki-Biele, der am kommenden Wochenende mit den A-Juniorinnen an einem Turnier in Hamburg teilnehmen wird.

Text: Tim Cordes

Kategorien
1. Damen

„Wölfinnen“ testen in der Walramhalle

Die Verbandsliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland stecken auch mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison. Eine Spielzeit, die etwas Besonderes ist. Denn bei den „Wölfinnen“ hat es einen großen Umbruch gegeben. Vom ehemaligen Oberliga-Team ist aktuell nur noch Lisa Albrecht übrig geblieben.

„Kathrin Fahn steht zwar auch noch zur Verfügung. Aber sie wird in der nächsten Zeit konsequent ihr Studium abschließen“, sagt Andre Julius, der SG-Frauenwart. Die neue erste Mannschaft wird somit vor allem von Mitgliedern der Oberliga-A-Jugend gebildet. „Unsere älteste Spielerin ist 23 Jahre alt“, sagt Andre Julius. Das Projekt Verbandsliga könnte somit auch „Jugend forscht“ heißen. Doch an der Walramstraße ist man zuversichtlich, dass man den Neustart schaffen kann. „Dass es schwer wird, wissen wir alle. Aber im Moment macht es allen viel Freude“, ist Andre Julius überzeugt, dass die ersten Schritte bereits gelungen ist.

Spaß am Handball haben

Eine große Bedeutung kommt dabei Trainer Siggi Motzki-Biele zu. „Ich glaube schon, dass er für diese Situation der richtige ist“, sagt Andre Julius. Der SG-Verantwortliche weiß aber auch, um das vermeintlich größte Problem. „Es gilt, die Mädchen bei Laune zu halten. Sie müssen den Spaß am Handball zeigen“, weiß Julius um die wahrscheinlichen Rückschläge. Aber zunächst schaut man optimistisch dem Saisonstart gegen die DJK Coesfeld entgegen.

Heute Nachmittag steht erst einmal das Testspiel gegen den HC TuRa Bergkamen II auf den Programm. Anwurf ist um 16 Uhr in der Walramhalle. Für den Sonntag hat sich die SG Ruhrtal zu einem Besuch an der Walramstraße angekündigt. Anwurf ist auch am Sonntag um 16 Uhr.

Text: Burkhard Granseier

Kategorien
1. Damen

Wölfinnen verabschieden sich mit 32:27-Sieg aus der Oberliga

Lücke genutzt: Die SG Menden Sauerland II (hier im Angriff mit Luisa Köck) gewinnt gegen den TSV Hahlen mit 32:27 (15:12). Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Eigentlich war es ein schönes Saisonende für die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland. Den „Wölfinnen“ gelang im letzten Saisonspiel noch einmal ein Sieg. Gegen den TSV Hahlen fuhren die Mariotti und Co. einen letztlich verdienten 32:27 (15:12) Erfolg. Allerdings war der Sieg nur ein kleines Trostpflaster für eine bittere Saison, die mit dem Abstieg in die Verbandsliga endete.

Während der gesamten Partie am späten Samstag Nachmittag ging schon viel Wehmut durch die Walramhalle. Denn mit dem finalen Erfolg ging auch eine erfolgreiche Ära für den Mendener Frauenhandball zu Ende, die vor 35 Jahren mit der Westdeutschen Meisterschaft eines Teams des SV Menden begonnen hatte. Damals noch unter der heimischen Trainerlegende Dieter Kamp. Doch das ist nun einmal Vergangenheit, ab sofort steht der Frauenhandball bei der SG Menden Sauerland unter der Überschrift „Neuaufbau mit dem eigenen Nachwuchs“.

Zunächst zeigte aber die „alte“ Mannschaft noch einmal ihr Potenzial. Und das sah so aus, dass man den Gegner aus Ostwestfalen über die komplette Spielzeit beherrschte. „Mir war klar, dass die Mädels dieses Spiel gewinnen werden. Es ist halt kein Druck mehr da“, war SG-Frauenwart Andre Julius vom vorerst letzten Sieg eines Mendener Oberliga-Teams überzeugt. Für die heimischen Ballwerferinnen war es auch eine Art von Belohnung für den Zusammenhalt in der Mannschaft. „Wir hatten uns das auch alle anders vorgestellt“, war von den Teams zu hören. Wobei man sich als Mannschaft in Sachen Zusammenhalt sowieso keinen Vorwurf machen brauchte.

Ständig in Führung gelegen

Eine Aussage, die aber auch zeigt, dass die heimischen Ballwerferinnen oft auch an sich selbst gescheitert sind. Schön war, dass im Saisonfinale die „Wölfinnen“ von der ersten bis zur 60. Spielminute in Führung lagen.

Doch das war dann nach Spielschluss schnell nur eine Randnotiz. Denn dann wurde es richtig wehmütig in der Walramhalle, als die Mannschaft vom Verein verabschiedet wurde. „Es gab Mannschaftsbilder und Trikots als Dankeschön“, so Andre Julius. Wer weiß, vielleicht, gibt es ja bei der ein oder anderen ein Wiedersehen. Etliche Tränen kullerten nach Spielschluss.

SG Menden Sauerland: Remmert, Bertram; Julius (2), Petrias, Mariotti, Seck (4), Wrede (7), Thiemann (1), Albrecht (5), Loos (2), Gran, Fahn (7/3), Kucharczyk (2), Köck (2).

Text: Burkhard Granseier
Kategorien
1. Damen

Oberliga-Abstieg der SG-Damen ist nun endgültig besiegelt

Frauen Handball Oberliga SG Menden Sauerland Wölfe Frauen – SC DJK Everswinkel; Walramhalle in Menden am 27. April 2019; Foto: Sportpresse Reker / Dietmar Reker / honorarpflichtiges Foto

Das war es! Die Handball-Oberliga der Damen in Westfalen wird in der kommenden Saison ohne Hönnestädter Beteiligung über die Bühne gehen. Seit gestern ist die SG Menden Sauerland endgültig auch sportlich abgestiegen. Die „Wölfinnen“ unterlagen beim SC ETSV Ruhrtal Witten mit 13:18 (7:7) und müssen nun einen Neuanfang starten.

Tränen flossen gestern nicht in Witten. Denn seit Wochen ist bereits klar, dass es für eine neu zu formierende Mannschaft in der Verbandsliga weiter gehen wird. „Der Mannschaft kann man einfach keinen Vorwurf machen. Sie hat auch in Witten noch einmal alles gegeben. Rund 40 Minuten sah das ja ganz gut aus. Doch dann fehlt einfach die Kraft, weil der Kader zu klein ist“, fasste SG-Frauenwart Andre Julius das letzte Oberliga-Auswärtsspiel zusammen. Wobei der Gastgeber keinesfalls eine nicht zu überwindende Hürde war.

Doch die Geschichte der gestrigen Partie ist schon längst Nebensache. Denn nun kann ganz offen die Planung für das Frauenteam der Zukunft in Angriff genommen werden. Wobei die aktuellen personellen Planungen schon ein wenig überraschen. Allein Alessia Mariotti und Hannah Wrede haben neue sportliche Ziele. Mariotti schließt sich Oberligist TuRa Bergkamen an und das Riesentalent Hannah Wrede wagt den Schritt nach vorne. Sie zieht es zum Drittliga-Aufsteiger Königsborner SV. Der machte ja am Samstag mit seinem Sieg über die Ibbenbürener SpVg den Aufstieg perfekt. Das KSV-Gerüst bilden ja die ehemaligen „Wölfinnen“ Sarah Ebel, Maike Benden, Lisa Gerbe und Celine Pelz. Und die erhalten Zuwachs von weiteren ehemaligen „Wölfinnen“. Von Borussia Dortmund zieht es Jenny Fasnacht nach Unna. Kathrin Baer steht vor einer Rückkehr auf die Handballbühne..

Andre Julius schaut lieber auf das eigene Team und kann für die Verbandsliga zwei Zugänge vermelden. Vom Bezirksligisten TuS Wickede kommt Anna Lena Mause und seine Tochter Nina Julius.

SG: Bertram; Ueding (1), Mariotti, Seck, Wrede (5), Thiemann (1), Albrecht, Gran, Fahn (1), Kucharzyck (2/1), Köck (3)

Text: Burkhard Granseier

Kategorien
1. Damen

„Wölfinnen“ halten nur zu Beginn mit

Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Zwei Spiele noch, dann gehört die Spielzeit 2018/2019 der Handball-Oberliga der Frauen der Vergangenheit an. Ein Ende, das bei den Damen der SG Menden Sauerland herbeigesehnt wird. Auch am Samstag gab es für die „Wölfinnen“ wieder eine Niederlage. Diesmal unterlag man mit 22:32 (8:15) der SC DJK Everswinkel.

Rechnerisch ist der Klassenerhalt für die SG-Damen zwar immer noch möglich. Doch nicht erst seit Samstag stellt sich die Frage, ob man mit einer weiteren Mitgliedschaft im westfälischen Oberhaus der zukünftigen ersten Mannschaft und ihren zukünftigen Trainer Siggi Motzki-Biele einen Gefallen erweisen würde. Zumal ist immer deutlicher wird, dass es in der kommenden Spielzeit eine radikal verjüngte Mannschaft geben wird, deren Gerüst aus der heutigen A-Jugend stammen wird.

Klarheit nach Spiel in Witten

Definitive Klarheit dürfte es nach dem Spiel am kommenden Samstag bei SC EtuS Ruhrtal Witten geben. Nach einer Niederlage dort, wäre der Abstieg endgültig.

Die Geschichte der Partie am Samstag unterschied sich nicht von den vorangegangenen Spielen. In der Anfangsphase konnten die „Wölfinnen“ noch durchaus mithalten. Zumindest ließ der Treffer von Linda Ueding zum 3:3 in der 12. Minute noch ein wenig hoffen. Doch mit fortschreitender Spieldauer gerieten die heimischen Ballwerferinnen in Rückstand. Innerhalb von zwei Minuten hatten die Gäste aus Everswinkel in der 14. Minute die erste Drei-Tore-Führung herausgeholt – 3:6 aus Sicht der SG. In diesem Rhythmus ging es dann weiter. Nach 21 Minuten stand es 4:9. Mit einem Sieben-Tore-Rückstand ging es für die Halbzeitpause – 8:15.

Siegeswillen vorhanden

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste keine Mühe, die Spielzeit locker herunter zu spielen. Die Frage nach dem Sieger war schon lange geklärt. Den heimischen Handballerinnen konnte man keinen Vorwurf machen. Das zumindest zeigte die Partie am Samstag. Der Wille war nicht von der Hand zu weisen. Ein Neuanfang ist aber unumgänglich. Zum Glück sind ja nur noch 120 Minuten zu spielen.

SG Menden Sauerland: Bertram; Julius, Ueding (1), Seck (1), Glormann (1), Thorman (1), Albrecht (3), Gran (2), Fahn (3), Kucharczyk (5/3), Köck (5).

Text: Burkhard Granseier

Kategorien
1. Damen

Der Klassenerhalt hängt am seidenen Faden

Punkten im Heimspiel: Die Handball-Damen der SG Menden Sauerland hoffen gegen Everswinkel auf ähnliche Freiräume wie in dieser Szene. Foto: Martina Dinslage

Drei Spiele stehen für die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland noch auf den Plan. 180 Minuten, in denen sich für die „Wölfinnen“ die sportliche Zukunft im westfälischen Oberhaus entscheidet. Wobei der Klassenerhalt für den Tabellenletzten am seidenen Faden hängt.

Morgen gibt es den ersten Teil des Abspanns dieser Saison mit dem Heimspiel gegen die SC DJK Everswinkel. Diese Partie wird um 16.30 Uhr in der Walramhalle angepfiffen. Eigentlich eine schwer zu lösende Aufgabe für die SG-Damen. Und dass im Vorfeld dieser Partie über einen Neuanfang in der Verbandsliga nachgedacht wurde, macht die Situation der heimischen Ballwerferinnen auch nicht einfach. „Solange wir die sportliche Chance haben, in der Liga zu bleiben, wollen wir diese auch nutzen“, sagt SG-Frauenwart Andre Julius. Allerdings ist es ein offenes Geheimnis, dass man bei der SG über den Neustart eine Liga tiefer laut nachdenkt. Zumal man die Zukunft mit eigenen Jugendlichen plant. Und denen täte man vermutlich keinen Gefallen, wenn man sie sofort durch die Oberliga „jagen“ würde. Denn dort spielen in zahlreichen Mannschaften gestandene Handballerinnen, die schon Luft in höheren Ligen geschnuppert haben. Zumindest hat man die Trainerfrage gelöst. Und da setzt man ja bekanntlich auf Siggi Motzki-Biele, der mit Handballerinnen reichlich Erfahrung gesammelt hat. „Er kommt bei der Mannschaft an“, ist nicht nur Andre Julius überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Nationalspielerin trainiert Gegner

Everswinkel ist eine routinierte, kampfstarke Mannschaft, die in den vergangenen Jahren immer zur Creme der Liga zählt. Hervorzuheben ist da sicherlich Rückraumass Britta Stelthove, die in jedem Spiel für eine zweistellige Trefferzahl gut ist. Der prominenteste Name sitzt allerdings auf der Bank. Die 187-fache ehemalige deutsche Nationalspielerin Franziska Heinz trainiert das Team aus dem Kreis Warendorf. Doch das dürfte für die Zukunft der „Wölfinnen“ uninteressant sein.

Text: Burkhard Granseier