1. Männer

Atemlos durch die dritte Bundesliga

Mit den Bergischen Panthern ist ein unliebsamer Gegner zu Gast bei der SG Menden. Handball-Trainer Micky Reiners erwartet den „abgezocktesten Spieler der Liga“

Die Niederlage gegen Ahlen war laut SG-Trainer Micky Reiners „eine Sache des Kopfes“. Gegen die Panther setzt der Coach auf das heimische Publikum. Foto: Frank Saul

Für die Handballer der SG Menden Sauerland geht die Saison morgen mit einem Heimspiel weiter. Um 19 Uhr erwartet man in der Kreissporthalle an der Werler Straße die Kollegen von der HSG Bergische Panther. Ein Gegner, der nicht gerade zu den Lieblingsgästen zählen dürfte.

„Die Bergischen Panther sind einfach schwer zu spielen“, sagt SG-Trainer Micky Reiners. Der Mendener Coach macht das vor allem an dem ausgeglichenen Kader fest. Dort gibt es unglaublich routinierte Spieler mit der Erfahrung aus erster und zweiter Liga. Gleichzeitig sorgen aber immer wieder andere Akteure für Glanzlichter in den einzelnen Partien. SG-Coach Micky Reiners ist der Respekt anzumerken, wenn er über das Torwart-Duo Eigenbrod und Conzen spricht oder die Rede vom Routinier Jens-Peter Reinarz ist. „Das ist vermutlich der abgezockteste Spieler der Liga“, so der Wölfe-Coach. Der dann auch deutlich macht, was auf seine Mannschaft zukommt. „Unsere Fehlerquote darf praktisch nicht vorhanden sein. Sonst haben wir in diesen Spiel keine Chance. Die Panther sind einfach durch die Bank weg gut besetzt“, sagt Micky Reiners.

Ein gebrauchter Tag

„Die Mannschaft ist vielleicht etwas schleppend in die Saison gekommen. Doch jetzt hat man sich richtig gefunden“, sagt der Mendener Trainer. Die Erinnerungen an das Hinspiel sind beim heimischen Branchenführer keineswegs erfreulich. Denn da erwischten die „Wölfe“ einen komplett gebrauchten Tag. Und der Gegner konnte mit seinen Routiniers die Partie leicht für sich entscheiden. „Da hat uns beispielsweise ein Simon Wolter das Leben schwer gemacht“, erinnert der Coach an den damaligen 14-fachen Torschützen der Bergischen Panther. Morgen wird es vermutlich andere Hauptdarsteller im Spiel der Bergischen Panther geben. Die Liste der Kandidaten um Maximilian Weiss, Matthias Aschenbroich, Justus Ueberholz oder Philipp Hinkelmann ist lang.

Micky Reiners warnt aber auch davor, dass der Respekt vor dem Gegner nicht überhand nehmen darf. Denn dann kann sich die Fehlerquote in seinen Team deutlich erhöhen. So war zuletzt die Niederlage gegen die Ahlener SG eine Frage des Kopfes. „Wir hätten gegen Ahlen gewinnen können. Doch wir waren da einfach zu euphorisch nach den Siegen gegen Spenge und Handball Lippe“, vermisste Micky Reiners im Rückblick bei der Partie gegen die Ahlener SG die fehlende Spannung im Spiel seines Teams. Wobei sich der Coach bei der Kritik nicht herausnahm: „Auch ich habe da wohl einige verkehrte Entscheidungen getroffen.“

Fans sind entscheidend

Aber das ist abgehakt, diese Woche stand beim Training die Partie gegen die Panther im Mittelpunkt. „Wir müssen es am Samstag schaffen, die Zuschauer mitzunehmen. Gelingt uns das, werden uns die Fans durch das Spiel tragen“, sieht Micky Reiners beim eigenen Anhang einen Schlüssel zum Erfolg. Personell steht der komplette Kader zur Verfügung. „Allerdings wird Luca Giacuzzo mit den A-Junioren nach Hildesheim fahren“, verzichtet Reiners auf den Youngster. Der Mendener Coach macht dann noch einmal die Schwere der Aufgabe deutlich. „Haben wir einen guten Tag und die Bergischen Panther auch, werden die gewinnen. Wir müssen schon einen sehr guten Tag haben!“

Text: Burkhard Granseier

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