männliche A1-Jugend

Bundesliga ist eine große Herausforderung

Die männliche A-Jugend hat Sensationelles vollbracht: Nach dem Gewinn der Westfalenmeisterschaft gelang auch noch der Aufstieg in die Bundesliga.

Luca Giacuzzo trifft im entscheidenden Aufstiegsspiel gegen HC Elbflorenz. In Dresden sicherte sich die A-Jugend der SG das Bundesliga-Ticket. Foto: Privat

Menden – Stadt des Handballs. Seit Samstag gehört dieser Satz auf die Ortseingangsschilder der Hönnestadt verewigt. Denn der Aufstieg der männlichen A-Jugend der SG Menden Sauerland in die Bundesliga verdeutlicht einmal mehr die Bedeutung dieser Sportart in der heimischen Szene.

„Diesen Aufstieg kann man gar nicht hoch genug bewerten“, sagt Tobias Schulte. Der einstige Klasse-Handballer hat als einer der drei Trainer des frischgebackenen Bundesligisten seinen Anteil am Triumph einer Mannschaft, die vor drei Jahren noch in der Kreisliga spielte. „Die Jungs haben gezeigt, was mit viel Arbeit und Fleiß möglich ist und haben das große Ziel mit Bravur erreicht“, so Schulte.

Zusätzliche Aufwendungen

Schulte zeigt auch die Auswirkungen des Aufstiegs für den Verein und die Region auf. „Man sollte schon die dritte Liga bei Männern und Frauen und die A-Jugend-Bundesliga getrennt voneinander betrachten. Es zeigt, welch’ gute Arbeit im Verein geleistet wird“, so der Wölfe-Trainer. „Man darf jetzt aber auch nicht vergessen, dass zusätzliche Aufwendungen notwendig werden. Da kann man nur hoffen, dass das in der Stadt und in der Region auch anerkannt wird“, so Schulte.

Zumal mit dem frischgebackenen Aufsteiger ein zusätzlicher Werbeträger für die Hönnestadt in den Fokus des Interesses gerückt ist. Da kann dem Team nur wünschen, dass das auch entsprechend gewürdigt wird und man für weitere Höhepunkte sorgen kann.

Auch der Verein ist sehr stolz auf den neuen Bundesligisten. „Es hat uns alle sehr gefreut. Es zeigt, dass da sehr gute Arbeit geleistet wird“, sagt SG-Chefin Birgit Albrecht. Zumal man den Aufstieg auch als Erfolg der Region sieht.

Denn mit Nils Flor, Mats Renfordt und Vincent Flügge gehör(t)en zum Beispiel auch drei Hemeraner dem Team an. „Uns freut der Aufstieg für die Mannschaft aber auch, weil sie ein richtiger Teil des Vereins ist. Sie sind bei allem voll dabei“, lobt Birgit Albrecht die Identifikation der Talente mit den „Wölfen“.

Dass es im weiteren SG-Umfeld auch „Experten“ gegeben hat, die der Mannschaft diesen Weg nicht zutrauten, sorgt bei Tobias Schulte für ein müdes Lächeln. „Wer am Ende in der Meisterschaft oben steht, steigt zurecht auf“, so Schulte, der den Blick lieber nach vorne richtet.

Rückschläge sind einkalkuliert

Nach einer kleinen Pause geht es mit der Vorbereitung los. „Das wird eine richtige Herausforderung“, sagt Tobias Schulte. Der Routinier weiß, dass es in der neuen sportlichen Heimat auch den einen oder anderen Rückschlag geben wird. „Wichtig ist vor allem, dass sich unsere Spieler weiter entwickeln.

Denn der Nachschub für die dritte Liga soll aus dem eigenen Nachwuchs kommen.

Text: Westfalenpost Menden – Franz Schoo und Burkhard Granseier

 

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