männliche A1-Jugend 18/19

Bundesliga-Wölfe machen fette Beute

mA1 gewinnt beim Bergischen HC mit 31:28

Großer Respekt vor großen Namen. Das war das Motto, mit dem die Wölfe sich am Sonntagmittag auf den Weg in die Klingenhalle nach Solingen machten.

Trotz großartiger Unterstützung der heimischen Trommler und der mitgereisten Fans, schien der Respekt gerechtfertigt. Der Bergische HC legte los wie die Feuerwehr und schuf schon nach 10 Minuten klare Verhältnisse. Ein ums andere Mal setzten sich die Angreifer aus der Klingenstadt durch und ließen die Wölfe Abwehr ratlos zurück. Das Trainergespann Tobias Schulte, Fabian Henze, Olli Nölle und Achim Köberich registrierte die Hilflosigkeit der Schützlinge und nahm bereits nach 5 Minuten die erste Auszeit beim Spielstand von 1:4.

Eine indiskutable Abwehr- und Torwartleistung führte zusammen mit zahlreichen Fehlwürfen von Luca Giacuzzo und Jan Wiesemann zu einem Rückstand von 9!!! Toren (7:16). Einzig „Diego“ Matias Paya Matus hielt das Debakel in Grenzen. Seit der ersten Auszeit bastelten die Trainer fieberhaft an einem Konzept, um den Gegner einigermaßen in den Griff zu bekommen und plötzlich schien der Knoten geplatzt. Simon Dittrich verstärkte das Abwehrzentrum, Yannick Smolenski hielt nach 20 Minuten seinen ersten Ball und in der Folge erzielten die Wölfe 4 Tore hintereinander zum 11:16. Die vom ehemaligen Zweitligaspieler Jens Sieberger trainierte Mannschaft aus Solingen schien irritiert und machte Fehler. Yannick Smolenski steigerte sich, der Angriff der Jungs aus dem Bergischen wurde zu Fehlern gezwungen und so kam Sand ins Getriebe der Klingenstädter. Mit zunehmender Unsicherheit der Solinger, bekamen die Wölfe ihren Gegner unter Kontrolle und so ging man mit 15:19 in die Pause.

Der 2. Spielabschnitt ging so weiter wie der erste geendet hatte und nach 45 Spielminuten war der 9 Tore Rückstand aus der ersten Halbzeit egalisiert (22:22). Der Bergische HC versuchte auch durch diverse Umstellungen wieder Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Jetzt waren es die Jungs von Jens Sieberger, bei denen sich die Fehler häuften. Unter standing ovations des mitgereisten Publikums ließen sich die Wölfe einen 2 Tore Vorsprung nicht mehr entreißen und Nils Schroeter erzielte mit dem Schlußpfiff das 31:28 für sein Team.

Eine erstklassige mentale Stärke und mannschaftliche Geschlossenheit waren – wie schon so oft – der Schlüssel zum Sieg.

Mit Westfalia Herne ist am kommenden Samstag 29.9.2018 die nächste Herausforderung zu Gast in der Walramhalle. Anwurf ist um 19:00 Uhr.

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