1. Damen

Der Klassenerhalt hängt am seidenen Faden

Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland wollen Chance gegen Everswinkel nutzen

Punkten im Heimspiel: Die Handball-Damen der SG Menden Sauerland hoffen gegen Everswinkel auf ähnliche Freiräume wie in dieser Szene. Foto: Martina Dinslage

Drei Spiele stehen für die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland noch auf den Plan. 180 Minuten, in denen sich für die „Wölfinnen“ die sportliche Zukunft im westfälischen Oberhaus entscheidet. Wobei der Klassenerhalt für den Tabellenletzten am seidenen Faden hängt.

Morgen gibt es den ersten Teil des Abspanns dieser Saison mit dem Heimspiel gegen die SC DJK Everswinkel. Diese Partie wird um 16.30 Uhr in der Walramhalle angepfiffen. Eigentlich eine schwer zu lösende Aufgabe für die SG-Damen. Und dass im Vorfeld dieser Partie über einen Neuanfang in der Verbandsliga nachgedacht wurde, macht die Situation der heimischen Ballwerferinnen auch nicht einfach. „Solange wir die sportliche Chance haben, in der Liga zu bleiben, wollen wir diese auch nutzen“, sagt SG-Frauenwart Andre Julius. Allerdings ist es ein offenes Geheimnis, dass man bei der SG über den Neustart eine Liga tiefer laut nachdenkt. Zumal man die Zukunft mit eigenen Jugendlichen plant. Und denen täte man vermutlich keinen Gefallen, wenn man sie sofort durch die Oberliga „jagen“ würde. Denn dort spielen in zahlreichen Mannschaften gestandene Handballerinnen, die schon Luft in höheren Ligen geschnuppert haben. Zumindest hat man die Trainerfrage gelöst. Und da setzt man ja bekanntlich auf Siggi Motzki-Biele, der mit Handballerinnen reichlich Erfahrung gesammelt hat. „Er kommt bei der Mannschaft an“, ist nicht nur Andre Julius überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Nationalspielerin trainiert Gegner

Everswinkel ist eine routinierte, kampfstarke Mannschaft, die in den vergangenen Jahren immer zur Creme der Liga zählt. Hervorzuheben ist da sicherlich Rückraumass Britta Stelthove, die in jedem Spiel für eine zweistellige Trefferzahl gut ist. Der prominenteste Name sitzt allerdings auf der Bank. Die 187-fache ehemalige deutsche Nationalspielerin Franziska Heinz trainiert das Team aus dem Kreis Warendorf. Doch das dürfte für die Zukunft der „Wölfinnen“ uninteressant sein.

Text: Burkhard Granseier

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