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Der Traum vom Klassenerhalt ist beendet.Wölfe verlieren in Hannover knapp mit 26:24 (16:14)

Der Abstieg in die Oberliga ist seit Samstagabend für die SG Menden Sauerland besiegelt. In einem engen Spiel verlor die Mannschaft von Ralf Heinemann gegen Handball Hannover-Burgwedel mit 26:24 (16:14). Nach fünf Jahren in der dritten Liga treten die Mendener in der kommenden Saison wieder in der Oberliga Westfalen an.

Die SG-Handballer kamen gut in das Spiel und gingen im ersten Angriff durch einen Treffer von Marcel-Andreas Tarlinski direkt in Führung. Bis zur zehnten Spielminute wechselten die Führungen. Beim Stand von 6:6 gelang es Menden durch Treffer von Marcel-Andreas Tarlinski und Markus Schmitz erstmals, zwei Tore in Front zu gehen. Aber auch diese Führung wurde schnell von Hannover wieder aufgeholt. Durch drei weitere Treffer der Wölfe legte die SG wieder vor, konnte die 3-Tore Führung aber nicht in die Halbzeit retten. Hannover holte zum 12:12 auf und ging in der letzten Spielminute vor der Halbzeit sogar erstmals mit zwei Treffern zum 16:14 Halbzeitstand in Führung.

In der zweiten Spielhälfte ging die Partie genauso eng weiter, wie im ersten Durchgang. Menden holte den Rückstand schnell wieder durch Treffer von Christian Klein und Marcel-Andreas Tarlinski auf und schaffte es ab der 40. Spielminute durch einen 4:0 Lauf, sich sogar einen Vier-Tore Vorsprung zu erwerfen. Aber auch hier fand die Heimmannschaft die passende Antwort und glich bis zur 49. Spielminute auf 22:22 aus. Eine Torflaute auf beiden Seiten machte das Spiel nun immer spannender. Während Burgwedel seine Treffsicherheit früher wiederfand, dauerte es bei den Wölfen bis zur 58. Spielminute. Rückblickend war das der spielentscheidende Faktor, da die Sauerländer den Hannoveraner Vorsprung von zwei Toren nur noch mit dem Anschlusstreffer beantworten konnten. Als Menden kurz vor Schluss volles Risiko ging, erzielte Ex-Profi Lars Lehnhoff den Siegtreffer zum 26:24 für die Niedersachsen. Erfolgreichste Werfer auf Seiten der Mendener Handballer waren Christian Klein (5) und Marcel-Andreas Tarlinski (5). Mit dieser schmerzhaften Niederlage ist der Abstieg der Wölfe in die Oberliga aufgrund des deutlichen Erfolgs von Eintracht Baunatal im Parallelspiel besiegelt. Der Traum vom Klassenerhalt und einem weiteren Jahr in der dritten Liga ist leider geplatzt. Die Kaderplanung bei den Wölfen ist bereits weit fortgeschritten und wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Die Verantwortlichen wollten dies aber erst nach der Abstiegsrunde kommunizieren, um sich voll auf die letzte Chance zum Klassenerhalt konzentrieren zu können.

In den beiden letzten Heimspielen am kommenden Samstag gegen den HSC Bad Neustadt und eine Woche später gegen Handball Hannover-Burgwedel möchten sich die Wölfe zumindest mit dem dritten Platz in der Abstiegsrunde aus der Liga verabschieden.

Anwurf des Spiels ist am Samstag, 14. Mai um 19 Uhr in der Sporthalle am Habicht in Menden-Lendringsen. Das Spiel wird parallel auch wieder im Live-Stream auf Sportdeutschland.tv übertragen.

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