1. Damen

Derby der Frauen feiert am Samstag seine Premiere

Erstmals treffen die Teams der DJK SG Bösperde und der SG Menden Sauerland in einem Ligaspiel aufeinander

Vor zwei Jahren lagen noch vier Ligen zwischen beiden Mannschaften. Jetzt kommt es am Samstag erstmals in der Verbandsliga zum Ortsduell der Handballfrauen der DJK SG Bösperde und der SG Menden Sauerland. Der Anwurf zu diesem erstmaligen Lokalderby erfolgt um 17.30 Uhr in der Bösperder Sporthalle in der Bahnhofstraße.

Werbung für den Frauenhandball

Die Freude auf dieses Spiel ist in beiden Lagern richtig greifbar. „Wir wollen Werbung machen für den Frauenhandball in Menden“, sieht DJK-Trainer Jörg von Estorff zunächst einmal das ganze, auch sein Pendant auf SG-Seite sieht das ähnlich. „Wir können zeigen, dass in Menden guter Frauenhandball geboten wird, so Siggi Motzki-Biele. Dass es jetzt am Samstag für von Estorff gegen seinen einstigen Verein geht, mag der Pädagoge nicht kommentieren. Stattdessen will er mit seiner Mannschaft zeigen, dass Frauenhandball durchaus sehenswert ist. Jörg von Estorff lenkt daher schnell den Blick auf das Spiel. „Vor einigen Wochen wären wir sicherlich noch als Favorit in das Spiel gegangen, weil wir die routiniertere Mannschaft hatten“, so der Bösperder Coach. Doch mittlerweile sind einige Damen auf der Liste der Langzeitausfälle. Zuletzt kam Kathrin von Estorff hinzu, die nach einer Finger-Operation mehr als zwei Monate ausfallen wird. So muss man jetzt bei der dritten Mannschaft Personal ausleihen um eine wettbewerbsfähige Mannschaft zu stellen. „Die SG hat sich zuletzt mit ihren Siegen gegen Brambauer und Hohenlimburg festigen können. Wir wollen natürlich gewinnen, um den Abstand zu wahren“, erwartet Jörg von Estorff eine enge Partie.

Trainer lobt Team in höchsten Tönen

Der von von Estorff angedeuteten Augenhöhe beider Teams widerspricht dagegen Siggi Motzki-Biele: „Ich denke die Bösperder haben trotz der Ausfälle noch genügend Qualität auf dem Feld. Der Kader ist breit und hat viel Routine“, so der Trainer der Mendenerinnen. Bei den „Wölfen“ herrscht nach den erfolgreichen vergangenen Spielen schon Optimismus. „Ich freue mich sehr für die Mädchen. Sie haben sich zuletzt für ihr Engagement belohnt. Es ist schon stark zu sehen, wie die Mädels sich nicht nur als Spielerin sondern auch als Jugendtrainer in den Verein einbringen“, lobt SG-Trainer Siggi Motzki-Biele den Zusammenhalt in seiner Mannschaft.

Jüngst hatte sich ein Großteil des Teams, das parallel auch in der A-Jugend spielt, für die Endrunde in der Oberliga gespielt – eine Leistung, die der SG auch für den Spielbetrieb in der Frauen-Verbandsliga Auftrieb gab. Durch die jüngsten Siege konnte sich die SG ein wenig von den beiden Schlusslichtern Haltern-Sythen und Brambauer absetzen, der Vorsprung vor diesen beiden Mannschaften beträgt aktuell vier Punkte. genauso groß ist der Rückstand auf Bösperde. Es wird sich zeigen, wie das nach dem Spiel sein wird.

Text: Burkhard Granseier

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