1. Damen

Bittere Niederlage zu Saisonbeginn für SG-Damen

24:38 – heimische Handballerinnen gehen gegen HSV Minden-Nord unter. Drei Tore in fünfzehn Minuten

Au weia, das war heftig: Die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland kamen zum Saisonauftakt richtig unter die Räder. Die „Wölfinnen“ unterlagen dem HSV Minden-Nord in der Walramhalle gleich mit 24:38 (14:21). Eine Niederlage, die für nachdenkliche Gesichter rund um die Mannschaft sorgte.

„Das wird eine zähe Angelegenheit“, ist nicht nur Andre Julius, dem Frauenwart der SG klar, dass es in dieser Saison einzig und allein um den Klassenerhalt gehen wird. „Wir haben noch einen weiten Weg vor uns“, resümierte der enttäuschte SG-Trainer Helmut Fahn. Der routinierte Coach sah gleich in der Startphase des Spieles das Dilemma seiner Damen. „Wir sind nie in das Spiel gekommen. Die körperliche Präsenz war überhaupt nicht da“, monierte Helmut Fahn.

So konnten sich zwei Damen von der Weser nach Herzenslust im Wolfsbau an der Walramstraße austoben. Josephine Kelle mit 15 Toren und Imke Viering mit sieben Treffern fertigten die heimischen Ballwerferinnen praktisch im Alleingang ab. „Diese beiden auf den Halbpositionen im Rückraum haben wir nie in den Griff bekommen“, sagte Helmut Fahn. Zudem war der heimische Oberligist am Samstag mal wieder viel zu ruhig auf dem Platz. Dabei wäre ein besserer Spielverlauf durchaus möglich gewesen. Dazu hätten die vorgegebenen Konzepte besser durchgespielt werden müssen.

Die Geschichte der Partie in der Walramhalle ist relativ schnell erzählt. Denn als Mindens Anna Lena Bergmann in der 20. Minute zum 15:8 für ihr Team traf, war klar, dass die Punkte mit an die Weser gehen. Den heimischen Ballwerferinnen gelang nicht mehr all zu viel. Ein Beleg dafür ist sicherlich, dass die „Wölfinnen“ zwischen der 31. und 46. Minute gerade mal drei Tore erzielen konnten.

SG Menden Sauerland II: Bertram, Truppat; Budde, Petrias (7), Mariotti (4), Seck, Wrede, Albrecht, Tsamatos, Gran, Theisen, Fahn (2), Kucharczyk (5/1), Köck (5).

Text: Burkhard Granseier

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