Jugend

Die Stars von morgen sind zu Gast

Insgesamt 80 Teams sind beim 29. Sauerland-Cup im Einsatz. Die Turnierspiele finden am 5. und 6. Januar statt. Logistischer Teil sorgt für reichlich Arbeit

Foto: Frank Saul

Im Jahre 1991 spielten 24 Jugendhandballmannschaften erstmals den Sauerlandcup aus. Am 5. und 6. Januar 2019 sind es gleich 80 Teams, die sich bei der männlichen und weiblichen A- und B-Jugend um den Titel beim Traditionsturnier der SG Menden Sauerland bewerben.

Zwei Tage gilt dann für die Hönnestadt wieder das Motto des Turnieres: „Hier spielt die Zukunft!“ Und auch für die 29. Ausgabe ist es den Organisatoren um Peter Blankenhagen gelungen, wieder ein attraktives Teilnehmerfeld zusammenzustellen. „Ich denke schon, dass wir wieder starken Jugendhandball sehen werden“, so der Turnierchef. Peter Blankenhagen und die SG-Vorsitzende Birgit Albrecht dankten im Rahmen des gestrigen Pressegespräches zum Turnier in den Räumen des Z-Points auf der Hönneinsel den Unterstützern um Dr. Dirk Prünte, Tobias Schulte und Philipp Schulte für ihre Hilfe. „Als ein in Menden ansässiges Unternehmen ist es nicht nur eine große Freude den Verein zu unterstützen. Es ist auch ein Stück gesellschaftliche Verantwortung mit dafür zu sorgen, dass sich die jüngere Generation entwickeln kann“, sagt Dr. Dirk Prünte.

Peter Blankenhagen machte dann beim Blick auf das Teilnehmerfeld deutlich, dass es diesmal auch wieder Probleme zu lösen gab. So stellte sich die Gestaltung als schwierig dar, da der Deutsche Handball-Bund zur gleichen Zeit den Deutschland-Pokal bei der weiblichen B-Jugend terminiert hat. Hinzu kamen dann auch Lehrgangsmaßnahmen verschiedener Landesverbände. „Aber wir haben mit dem TSV Bayer Leverkusen bei der weiblichen A-Jugend sicherlich auch den Top-Favoriten auf die Deutsche Meisterschaft dabei“, sagt Peter Blankenhagen. Auch in diesem Jahr lag die Zusammenstellung der Teams in den Händen von Stefan Dose. „Er ist da wunderbar vernetzt“, so Blankenhagen.

Aber auch im logistischen Teil kommt wie in den vergangenen Jahren reichlich Arbeit auf die Macher des Sauerland-Cups zu. Allerdings setzt sich der Trend fort, dass die Vereine mittlerweile die Unterbringung in Hotels, Pensionen und Jugendherbergen dem Schlafen in Schulen bevorzugen. „Zu 50 Prozent haben wir noch Übernachtungen in den Schulen. Die andere Hälfte geht dann in Hotels oder Pensionen“, erzählt Peter Blankenhagen. So ist die Jugendherberge an der Sorpe voll mit Teilnehmern des Sauerland-Cups. „Man kann sicherlich sagen, dass die Gastronomie weiß, dass der Sauerland-Cup schon ein Wirtschaftsfaktor ist“, sagt Peter Blankenhagen aus.

DHB schickt elf Schiri-Gespanne

Aber nicht nur die Aktiven werden für sportliche Höhepunkte sorgen. Der Deutsche Handballbund wird elf Gespanne seiner Nachwuchs-Elite für die Bundesliga nach Menden schicken. „Da sind wir schon sehr stolz drauf“, führte Blankenhagen aus. Die restlichen Gespanne stellt der Handballverband Westfalen. So dass man über die Unparteiischen analog dem Turniermotto sagen kann: Hier pfeifen die besten.

Beginnen wird der Sauerlandcup auch diesmal wieder mit einer kleinen Eröffnungsfeier in der Walramhalle am Freitagabend. „Das hat sich in den vergangenen Jahren immer bewährt“, sagt Blankenhagen über den „Appetitanreger“ für ein großartiges Handball-Wochenende. Dafür werden auch diesmal wieder rund 200 Helferinnen und Helfer sorgen, die als Fahrer, an den Zeitnehmertischen, an den Verpflegungsständen und bei vielen anderen Tätigkeiten für einen reibungslosen Ablauf des Turnieres sorgen.

Aber gerade dieser Bereich macht auch ein wenig Sorgen. Denn die „Ehrenamtler“ sind immer schwieriger zu finden. Eine Entwicklung, die den Verantwortlichen der SG Menden Sauerland für die Zukunft schon Sorge bereitet. Doch zunächst überwiegt die Freude auf das Turnier. Am 5. und 6. Januar heißt es wieder: Menden ist Handball!

Text: Burkhard Granseier

Zugehörige Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Ebenfalls interessant

Close
Back to top button
Close
Close