männliche A1-Jugend 18/19

Die Talfahrt der „Wölfe“ geht weiter

Deutliche 24:33-Niederlage der A-Jugend beim VfL Eintracht Hagen. Volmestädtern gelingt der erste Bundesligasieg seit eineinhalb Jahren.

WP-Foto: Michael Kleinrensing Hagen

Das ist richtig bitter. Die Handballer der männlichen A-Jugend der SG Menden Sauerland kassierten am Samstag ihre achte Niederlage in der Bundesliga. Und die fiel mit 24:33 (13:17) bei den Kollegen vom VfL Eintracht Hagen deutlich aus. Kein Wunder, dass in der altehrwürdigen Halle Mittelstadt der Sieg richtig genossen wurde.

Denn der Triumph über die heimischen Youngster hatte für Hagen etwas besonderes. Es war der erste Sieg seit rund siebzehn Monaten in der Bundesliga für die Volmestädter. „Das Spiel kann man aufgrund der Nähe beider Mannschaften schon als Derby sehen. Doch leider hat meine Mannschaft nie die richtige Einstellung für solch ein Spiel gezeigt“, konnte SG-Trainer Fabian Henze seine große Enttäuschung nicht verbergen. Seine Mannschaft rutscht dem Tabellenende immer näher. „Eigentlich hatten wir uns doch viel vorgenommen“, wirkte nicht nur Fabian Henze nach den frustrierenden Spielverlauf ratlos.

Konzentrationsmängel

Dabei hatte seine Mannschaft vor Wochenfrist gegen TuSEM Essen – trotz der Niederlage – noch eine gute Leistung gezeigt. Zahlreiche Konzentrationsmängel sorgten dann für die 33:36 Pleite. Die Fehler waren in dieser Woche beim Training ausführlich analysiert worden. Doch leider blieb es nur dabei. Auch wenn man am Samstag nach der ersten Halbzeit durchaus noch ein wenig hoffen durfte. „Das war ja noch in Ordnung“, sagte Fabian Henze.

So konnte man nach elf Minuten im Lager der „Wölfe“ immer noch hoffen, als „Diego“ Matus zum 4:4 ausgleichen konnte. Und auch acht Minuten später war die Welt noch in Ordnung – Nils Schröter hielt den Anschluss mit seinem Tor zum 8:9. Doch danach wurde ein erster Bruch im SG-Spiel deutlich. Doch in der Schlussphase des ersten Spielabschnittes fanden die heimischen Youngster nach Luca Giacuzzos Treffer zum 11:15 (26.) wieder in die Spur. Dieser Hoffnungsschimmer sollte aber schnell wieder verschwunden sein.

In der zweiten Halbzeit bestimmten eindeutig die Gastgeber die Szenerie. „Wir haben keinerlei Einstellung mehr gehabt. Hagen hatte das bessere Torwartspiel und war in der Abwehr einfach konsequenter“, sagte Fabian Henze. Als Hagens Tom Bergner in der 35. Minute zum 21:14 für sein Team traf, nahm die Pleite für die „Wölfe“ deutliche Konturen an. „Ihn haben wir nicht in den Griff bekommen“, sagte Fabian Henze über den zehnfachen VfL-Torschützen Tom Bergner. Das Dilemma für die SG-Youngster sollte sich noch fortsetzen. So erzielte Hagens van Boenigk in der 41. Minute das 26:16 für sein Team. Mit dem zweitstelligen Vorsprung im Rücken konnten die Hausherren die Partie locker auslaufen lassen. Auf Seiten der „Wölfe“ wurde die Ratlosigkeit richtig greifbar. Und ein Ende der Talfahrt ist im Moment einfach noch nicht abzusehen. Einfach traurig.

Text: Burkhard Granseier

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