1. Männer

Die Wölfe aus Menden wollen der Ahlener SG „den Spaß nehmen“

Das ist keine Laufkundschaft: Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland empfangen am Freitagabend die Ahlener SG.

Lücke gesichtet: Auf ähnliche Freiräume wie in dieser Szene hofft Joshua Krechel, torgefährlicher Rückraumspieler der SG Menden Sauerland (hier gegen den TuS Spende), heute Abend im Heimspiel gegen die Ahlener SG. Foto: Stefan Deitel

Am 20. Spieltag in der Staffel West der Dritten Handball-Liga erwartet die SG Menden Sauerland heute Besuch in der Kreissporthalle an der Werler Straße. Die Kollegen von der Ahlener SG wollen ihre Bilanz aufpolieren und dabei wollen sie die „Wolfshöhle“ in Menden aufmischen.

So war es zumindest in den sozialen Medien zu lesen. Doch SG-Trainer Micky Reiners lässt sich von diesen deftigen Ankündigungen nicht aus der Ruhe bringen. „Damit beschäftige ich mich erst gar nicht. Es ist doch klar, dass Ahlen das Spiel gewinnen will. Und sie haben ja gezeigt, dass sie richtig gut drauf sind. Der 28:24-Sieg in Spenge ist schon eine sehr deutliche Ansage“, zeigt Reiners den notwendigen Respekt vor der Form des Gegners. Gleichzeitig weiß er aber auch, dass das Selbstvertrauen bei des eigenen Teams auch recht groß ist. „Ich denke, dass wir derzeit auch recht gut unterwegs sind. Wir haben auch unsere Möglichkeiten und werden alles dafür tun, dass die Punkte in Menden bleiben“, sagt Micky Reiners.

Dass sich heute Abend keine Laufkundschaft in der Kreissporthalle vorstellt, weiß man im Lager des heimischen Branchenführers. Vor allem die personellen Möglichkeiten sind trotz der langzeitverletzten Björn Wiegers und Kim Voß-Fels nicht zu unterschätzen. „Die haben sich noch mal eben mit David Wienczek einen sehr abgezockten Spieler hinzugeholt. Ich gehe mal davon aus, dass es einen Plan gibt, wenn ich mir so einen Mann noch hole“, sagt Reiners. David Wienczek, der Bruder von Nationalspieler Patrick Wienczek, war ja bis zum Ende des abgelaufenen Jahres noch für den Leichlinger TV unterwegs. „Es wird für uns vor allem darauf ankommen, dass wir ihnen den Spaß nehmen. Sie bevorzugen ja eine 6:0-Deckung – da müssen wir sie beschäftigen“, sagt Reiners. In der Hoffnung, dass sich beim Gegner im Spielverlauf die Fehler häufen.

Dominik Flor wieder im Lande

Personell bleibt das Aufgebot bei den „Wölfen“ praktisch unverändert. So hatten in dieser Woche Dominik Spannekrebs und Rafael Dudczak mit den Nachwirkungen einer Grippe zu kämpfen. „Da muss man sehen, was geht“, so Reiners. Der Coach der „Wölfe“ konnte in dieser Woche übrigens ein altbekanntes Gesicht begrüßen. Dominik Flor ist nach seinem halbjährigen Aufenthalt in Neuseeland wieder in die Heimat zurückgekehrt. Am gestrigen Donnerstag hat er auch bereits schon wieder mittrainiert. „Allerdings ist er im Moment noch kein Thema. Er wird erstmal in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen“ sagt Micky Reiners. Doch jetzt interessiert erstmal das heutige Spiel.

Text: Burkhard Granseier

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