1. Männer

Dritt­li­ga-Be­such aus Nie­der­sach­sen

Geg­ner SG/VTB Alt­jühr­den will in Men­den Po­si­tiv-Lauf fort­set­zen. Hei­mi­sche Hand­bal­ler von Per­so­nal-Sor­gen ge­plagt. Licht­blick: Mi­lan Weiß­bach kehrt zu­rück

Die Wölfe wollen – wie gegen MTV Grossenheidorn – wieder in der Kreissporthalle jubeln. Der nächste Gegner kommt aus Niedersachsen: Die SG/VTB Altjührden gibt in der Hönnestadt ihre Visitenkarte ab. Foto: Dietmar Reker

Am Samstag steht die Kreissporthalle an der Werler Straße im Blickpunkt. Die Drittliga-Handballer der SG Menden stehen vor dem nächsten Heimspiel. Diesmal gibt die Ballwerfer von der SG/VTB Altjührden ihre Visitenkarte in der Hönnestadt ab.

Die Handballer aus dem niedersächsischen Varel zählen zu den neuen Gesichtern der Liga, haben aber Drittliga-Erfahrung. Denn der Klub aus dem Landkreis Varel stieg in der Saison 2016/2017 ab und schaffte den sofortigen Wiederaufstieg. Der Start in die Saison verlief sehr schwerfällig. Vor zwei Wochen gab es den ersten Saisonsieg. Da bezwang man den TuS Volmetal mit 31:19. In der vergangenen Woche gab es ein 31:31 gegen den Northeimer HC. Den positiven Trend möchte man bei den „Wölfen“ fortsetzen. „Menden ist eine sehr homogene Mannschaft“, zeigt Christoph Deters, der sportliche Leiter des Gegners, den entsprechenden Respekt.

Beim heimischen Branchenführer haderte man zuletzt mit der Unterstützung durch Glücksgöttin Fortuna. In Ahlen verlor man relativ unglücklich mit einem Zähler. Und die Niederlage bei den Bergischen Panthern war für Micky Reiners nicht zwingend notwendig. „Das Ergebnis hat sich ja recht deutlich angehört. Doch wir hatten bei dem 30:36 gegen die Panther durchaus die Möglichkeit etwas Zählbares mitzunehmen“, sagt der Mendener Trainer.

Auf der ErfolgsseiteNicht nur der Coach setzt darauf, dass die heimischen Handballer am Samstag wieder auf der Erfolgsseite stehen. „Aber auch diesmal müssen wir alles auf die Platte bringen um erfolgreich zu sein“, erwartet Reiners ein sehr intensives Spiel für seine Mannschaft. Das liegt in erster Linie natürlich am Gegner. „Gegen Volmetal gewinnt man nicht mal eben mit zwölf Toren. Das ist schon eine Ansage“, sagt Micky Reiners. Der Punkt in Northeim untermauert den Aufwärtstrend bei den Handballern aus Varel. Die positive Entwicklung hängt für Micky Reiners vor allem mit der Rückkehr von Lukas Kalafut zusammen. Der ehemalige slowakische Nationalspieler war zuletzt für den Zweitligisten HV Wilhelmshaven aktiv. Vor gut drei Wochen kehrte er dann nach Altjührden zurück. „Dort hat er vor seiner Zeit in Wilhelmshaven schon gespielt. Er macht seine Mannschaft einfach besser“, sagt Micky Reiners über den erfahrenen Rückraumspieler.

Personell gibt es allerdings bei den „Wölfen“ noch einige offene Fragen. So steht noch hinter den Einsätzen von Florian Schösse, Mathis Vornholt, Sebastian Loos und Dominik Spannekrebs aus Verletzungs- oder Krankheitsgründen Fragezeichen. „Da müssen wir einfach sehen, was geht“ sagt Micky Reiners. Für den Physio der Wölfe, Matthias Althof, dürfte es in diesen Tagen nicht langweilig werden. „Er hat einiges zu tun“, so Reiners. Wieder dabei am Samstag ist Milan Weißbach.

Text: Burkhard Granseier

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