1. Männer

Eminent wichtiges Auswärtsspiel für die SG Menden Sauerland

Für den Handball-Drittligisten SG Menden Sauerland steht das Nachholspiel im niedersächsischen Wunstorf beim MTV Großenheidorn an.

Meisterschaftseinsatz in Niedersachsen: Die SG Menden Sauerland (hier mit Kreisläufer Milan Weißbach) gibt am Sonntag ihre Visitenkarte beim MTV Großenheidorn ab. Die erste Ansetzung der Partie im Dezember ist ausgefallen. Foto: Dietmar Reker

Die Handballer der SG Menden Sauerland nehmen den Pflichtspielbetrieb wieder auf. Für den heimischen Drittligisten steht das Nachholspiel im niedersächsischen Wunstorf beim MTV Großenheidorn an. Eine Partie, die für beide Kontrahenten von enormer Bedeutung ist.

„Wir wollen den Abstand nach unten vergrößern“, sagt Birgit Albrecht, die Sportliche Leiterin der SG Menden Sauerland, die in dieser Woche für den beruflich verhinderten Micky Reiners das Training leitete. Während für den Tabellenvorletzten das Spiel gegen die „Wölfe“ eine richtungsweisende Tendenz hat. Denn verlieren die Ballwerfer aus Wunstorf gegen die „Wölfe“, dürften die Chancen der „Meerhandballer“ auf den Klassenerhalt auf einen neuen Tiefstwert sinken.

Absage keine Thema mehr

Doch das ist für die heimischen Handballer kein Thema, ebenso wie die mit einigen Fragezeichen versehen Absage der Partie im Dezember. „Das haben wir so zu akzeptieren. Wir haben da ja auch keinen Einfluss darauf“, schaut Birgit Albrecht lieber nur auf die Gegenwart. „Wir fahren dahin, um die beiden Punkte mitzunehmen. Das ist ein eminent wichtiges Spiel“, so die Sportliche Leiterin. Der Respekt vor dem sonntäglichen Gegner ist auf jeden Fall vorhanden. „Wir schauen zwar in erster Linie auf uns selbst. Doch Großenheidorn ist eine sehr robuste Mannschaft, die einen schnellen Gegenstoß spielt. Da muss unser Rückzugsverhalten stimmen. Da müssen wir Vollgas geben“, so Albrecht. Zudem hat ja Micky Reiners, der am Sonntag wieder mit von der Partie ist, die Mannschaft vor Weihnachten noch intensiv auf den Gegner eingestimmt: „Ich glaube schon, dass wir da gut aufgestellt sind.“

Beim Gegner herrscht vor dem Spiel schon ein wenig Unruhe. So hat sich der erst im November gekommene kroatische Kreisläufer, Brannimir Dodig, bereits wieder verabschiedet. Der Vertrag wurde aufgelöst. „Wir konnten ihm leider nicht die gewünschte Arbeitsstelle besorgen“, ist aus Großenheidorn zu hören. Da der zweite Kreisläufer. Björn Öttermann, ebenfalls fehlt, dürfte Florian Degner gegen die „Wölfe“ am Kreis spielen. Offen ist auch der Einsatz des Ukrainers Maksym Byegal.

Noch freie Plätze im Bus

Dagegen sieht die personelle Situation bei den heimischen Ballwerfern wieder besser aus. Allein Dominik Spannekrebs wird die Reise nach Niedersachsen nicht mit antreten. „Dafür sind allerdings Milan Weißbach und Joshua Krechel wieder mit dabei“, so Birgit Albrecht. Eigentlich gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Auswärtstour.

Text: Burkhard Granseier

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