Marcel Vogler spielt bereits seit acht Jahren für die Mendener Handballer. – Foto: Kottmann

Gibt es einen Handballkrimi zum Finale in Aurich oder sorgen die Mendener Wölfe an diesem Samstag in Sachen Klassenerhalt für klare Verhältnisse? Die Ausgangslage im Abstiegskampf der 3. Handball-Liga am vorletzten Spieltag ist extrem spannend, angefangen mit HSG Lemgo II über OHV Aurich und TuS Volmetal bis hin zur SG Menden Sauerland kämpfen noch vier Teams um den Klassenverbleib.

Die beste Ausgangssituation haben dabei die Mendener Wölfe. Denn dem Aufsteiger reicht ein Sieg aus den verbleibenden zwei Partien, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen und sich jeglicher Rechenspiele hinsichtlich eines direkten Vergleichs oder des Torverhältnisses zu entziehen. Anwurf gegen die Mannschaft aus der Domstadt ist um 19 Uhr in der Walram-Sporthalle.

„Wir haben es selbst in der Hand. Und wir dürfen nach den großartigen Spielen der vergangenen Woche mit breiter Brust antreten. Wir waren als Kollektiv erfolgreich und genau das wollen wir auch gegen den Longericher SC sein“, stellte Trainer Sascha Simec nach dem Abschlusstraining am Donnerstag klar. Simec weiter: „Wichtig ist aber auch, dass wir unsere Hausaufgaben machen. Die Kölner sind nicht umsonst Tabellenfünfter und in diesem Spiel auf jeden Fall favorisiert. Aber wenn wir unsere Stärken ausspielen, haben wir wie zuletzt in jedem Spiel eine gute Siegchance.“ Dies sieht auch Birgit Völker Albrecht so. Die sportliche Leiterin betonte im Gespräch mit der Westfalenpost: „Wir gucken nur auf uns. Was drumherum passiert, interessiert uns erst einmal nicht. Wir sind entspannt, ruhig und optimistisch.“

Kapitän Ansgar Heunemann. – Foto: Lothar Gudat

Mit einem Punktgewinn wäre dann die Bühne bereit für einen besonderen Abschied verschiedener Akteure, der ohnehin sehr emotional werden dürfte. Denn nicht nur Trainer Sascha Simec wird die Wölfe am Ende der Saison verlassen, mit den Routiniers Marcel Vogler und Ansgar Heunemann verlassen zwei Urgesteine nach rund einem Jahrzehnt die Wölfe, um die sportliche Laufbahn in Dortmund ausklingen zu lassen. „Es könnten Taschentücher gebraucht werden. Es wird in jedem Fall emotional“, ist der Abschied auch für Völker-Albrecht ein sehr besondere. „Beide haben den Verein mitgeprägt und sind in jeder Hinsicht vorbildlich. Wir haben ihnen viel zu verdanken.“ Darüber hinaus werden noch weitere Akteure verabschiedet. „Aber das ist erst einmal alles kein Thema. Die volle Konzentration liegt auf dem Spiel und unserem gemeinsamen Ziel: Klassenerhalt in der 3. Liga. Das wäre unter den wirklich schwierigen Bedingungen in diesem Jahr ein herausragender Erfolg für alle Beteiligten“, so die sportliche Leiterin.

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