1. Männer

Endstation LiT Tribe Germania

Mit dem Heimspiel gegen die Ostwestfalen endet am Samstag eine turbulente Woche für die SG Menden Sauerland. Flor, Thier, Dudczak, Loos und Max Klein fehlen

Der Einsatz von Max Klein (Mitte) am Samstag in der Kreissporthalle ist aktuell noch fraglich. Foto: Stefan Deitel

Es liegt eine sehr turbulente Woche hinter den Drittliga-Handballern der SG Menden Sauerland. Am vergangenen Freitag die frustrierende Niederlage gegen Leichlingen, dann die Freistellung von Trainer Micky Reiners. Und mit der Partie gegen LiT Tribe Germania steht am Samstag das nächste Spiel um den Klassenerhalt an.

Keine tollen Voraussetzungen für die Premiere des neuen Trainerduos Birgit Völker-Albrecht und Ralf Heinemann auf der Bank der Wölfe. Zumal der Kader des heimischen Marktführers in Sachen Handball in dieser Woche noch weiter zusammengeschrumpft ist. So stehen für das richtungsweisende Heimspiel gegen LiT neben den beiden langzeitverletzten Dominik Flor und Felix Thier auch Rafael Dudczak (Achillessehne) und Sebastian Loos (Magen-Darm Grippe) nicht zur Verfügung. Hinter dem Einsatz von Max Klein steht ein Fragezeichen. „Wir haben aber trotzdem noch eine gute erste Sieben“, gibt sich Birgit Völker-Albrecht weiterhin kämpferisch. So werden am Samstag Matthias Kohl und Max Hinzpeter aus der zweiten Mannschaft in den Kader aufrücken. „Es gibt keinen Grund aufzugeben. Rechnerisch ist immer noch alles möglich“, sagt die SG-Vorsitzende, die in der aktuellen Ausgabe des Hallenheftes Heimspiel von einem ersten Endspiel um den Klassenerhalt spricht. Und darauf sieht sie das Team gut vorbereitet.

„Wir haben viermal in dieser Woche trainiert. Ralf und ich haben schon einige Ideen, wie wir neue Impulse setzen wollen“, verrät die SG-Chefin über die Zusammenarbeit mit ihrem Trainerpartner Ralf Heinemann. Und es gibt auch noch einmal den Blick auf das Spiel gegen Leichlingen. „Da war in Teilbereichen der Begegnung ein deutlicher Aufwärtstrend zu sehen“, erkannte Völker-Albrecht. Allerdings ist die Fehlerquote im Spiel der Wölfe immer noch zu hoch. Diese muss schleunigst gesenkt werden, wenn man im Abstiegskampf noch eine Chance haben will. Zumal die SG in Sachen Selbstvertrauen ein ordentliches Defizit hat.

Gegner mit Selbstvertrauen

Am Samstag wird ein Gegner an der Werler Straße die Platte betreten, der reichlich Selbstvertrauen hat. Mit den zwei – am grünen Tisch gewonnen Punkten – sollte der Aufsteiger den Klassenerhalt schon sicher haben. „Wenn die einmal ins Rollen kommen, wird es schwierig“, weiß Birgit Völker-Albrecht um die Stärken der Handballer aus Hille und Nordhemmern. Hervorzuheben ist sicherlich Rückraum-Ass Jannik Borcherding – der allerdings zuletzt bei der 23:25-Niederlage gegen Longerich fehlte. Nichts zu vergessen der beste Torschütze der Germanen Jannik Oevermann.

Einen Spieler werden die heimischen Handballfreunde allerdings nicht zu Gesicht bekommen. Der 39-jährige lettische Nationalspieler Evars Klesnik wechselte am Donnerstag kurzfristig zum Bundesligisten TBV Lemgo. Der Zweimetermann beeindruckte vor Wochenfrist bei der Handball-Europameisterschaft im Spiel gegen die DHB-Auswahl. Für die Wölfe dürfte das Fehlen von Klesnik gewiss kein Nachteil sein. Letztlich ist es nur eine Randnotiz dieser Partie. Denn auch ohne den Letten dürfte die Hürde für die Wölfe hoch sein.

Denn eines steht für die Wölfe über allen und ist in den sozialen Medien zu lesen. Für die Mission Klassenerhalt braucht man einen Sieg. Und dafür will man vollen Einsatz und Leidenschaft zeigen. Durchkämpfen ist angesagt um die Punkte in der Kreissporthalle zu behalten. Schließlich soll der Traum „Dritte Liga“ weiter leben.

Text: Burkhard Granseier

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