männliche A1-Jugend

Engagiert gespielt, aber keine Punkte eingefahren

A-Jugend der SG Menden Sauerland verliert Bundesligaspiel gegen HSG Düsseldorf/Neuss mit 26:38

Erzielt in Düsseldorf acht Treffer: Jan Wiesemann. Foto: Dietmar Reker

Das war deutlich! Für die Handballer des A-Jugend-Bundesligisten SG Menden Sauerland gab es im ersten Pflichtspiel des Jahres eine sehr deftige Niederlage. Die jungen „Wölfe“ kassierten bei der HSG Neuss/Düsseldorf eine 26:38 (16:21)-Pleite.

„Wir sind hier zu keiner Zeit für den Sieg in Frage gekommen“, war die Enttäuschung bei Fabian Henze auch am Tag danach noch greifbar. Die Gründe waren für den Coach der „Wölfe“ auch sehr schnell klar. „Mit 15 bis 20 technischen Fehlern kannst du keine Spiele gewinnen. Und wenn dann die Entscheidungen der Schiedsrichter gegen dich fallen, hat man keine Chance“, so der Mendener Coach. Der seinem Team aber eine gute Einstellung attestierte. „Das Engagement der Jungs ist in Ordnung“, so Fabian Henze. Der in der Landeshauptstadt auf Torwart Yannik Smolenski und Luca Giacuzzo, der bei den Drittliga-Herren im Einsatz war, verzichten musste. „Aber auch mit den beiden wäre es schwer geworden“, so Henze.

Die Geschichte der Partie ist relativ schnell erzählt. Die Hausherren bekamen recht schnell das Heft des Handelns in die Hände. So hatte sich die HSG nach acht Spielminuten bereits auf 4:1 abgesetzt. Doch die „Wölfe“ kämpften sich heran und hatten nach zehn Minuten durch zwei Treffer von Luca Jünger und einen Tor von Jan Wiesemann zum 4:4 ausgeglichen. Die Gastgeber ließen sich dadurch aber nicht beeindrucken und zogen bis zur 21. Minute auf 14:7 davon. Die SG gab sich aber nicht auf, der 16:21-Rückstand zur Pause ließ noch leichte Hoffnung für eine Wende zu.

Doch das sollte sich aber nach dem Seitenwechsel sehr schnell ändern. Die Hausherren bestimmten die Szenerie und eilten einem ungefährdeten Sieg entgegen.

SG Menden Sauerland Wölfe: Grünwald, Kurowski; Paya Matus (2), Flügge (1), Schröter (4), Rosier, Wiesemann (8/1), Jünger (4), Dittrich, Ostermann (2), Gevargez Zoubalan, Renfordt (5), Skupin.

Text: Burkhard Granseier

Zugehörige Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Back to top button
Close
Close