1. Damen

Handballerinnen greifen wieder an

Die heimischen Damen-Mannschaften der Bezirksliga Südwestfalen beenden die Herbstpause. Halingen hat Personalprobleme auf und neben dem Feld

Die Handball-Damen der SG Menden Sauerland II möchte nach ihrem Heimsieg Anfang Oktober auf ihrem Erfolg aufbauen und auch beim Landesliga-Absteiger SG Ruhrtal in der Offensive eine Menge Torgefahr ausstrahlen. Foto: Martina Dinslage

Bei den heimischen Handball-Damen-Mannschaften kommen die Teams aus der Bezirksliga Südwestfalen (TV Westfalia Halingen, DJK Bösperde II, SG Menden Sauerland II) bereits an diesem Wochenende aus den Herbstferien. Der Landesligist DJK Bösperde hat noch eine Woche länger Pause, denn der Aufsteiger greift erst wieder am 3. November in die Meisterschaft ein.

Bisher steht die DJK mit 6:4-Punkten auf Rang sechs und darf in einer ausgeglichenen Liga den Blick nach oben richten. Denn die Bösperder möchten gerne in den oberen Tabellenregionen mitmischen. Im letzten Spiel wurde mit dem 27:22 beim HSV Herbede die passende Antwort auf die knappe 22:23-Heimniederlage gegen die HSG Wetter/Grundschöttel gegeben. In den Herbstferien war die Sporthalle in Bösperde geschlossen, da musste anderweitig trainiert werden. „Es gab individuell Spinning, zudem wurde draußen gelaufen. Wir hoffen, dass wir nach den Ferien endlich mit einer kompletten Mannschaft auflaufen können, denn bisher haben Spielerinnen aufgrund einer Verletzung gefehlt oder waren privat verhindert“, sagte DJK Co-Trainerin Heike Kamp.

Am 3. November geht es daheim um 17.30 Uhr gegen den Tabellenvierten RSVE Siegen, der ebenfalls einen Punktestand von 6:4 zu verbuchen hat. Dort wird sich zeigen, wie die Reise der Bösperder weiter geht. „In diesem Spiel müssen wir uns auf unsere Stärken konzentrieren“, so Heike Kamp.

Kampf in der zweiten Tabellenhälfte

In der Bezirksliga Südwestfalen befinden sich die drei heimischen Teams aus der Hönnestadt derzeit in der zweiten Tabellenhälfte. Der Achte, DJK Bösperde II, verfügt über ein ausgeglichenes Punktekonto (4:4) und musste sich zuletzt mit 24:33 beim derzeitigen Fünftplatzierten VTV Freier Grund geschlagen geben. In der Herbstpause trat die SG Menden Sauerland zwei Hallenzeiten in der Bonifatius-Sporthalle in Platte Heide an die Bösperder ab. „Wir haben keine Testspiele bestritten, normal trainiert und bereiten uns jetzt auf den Samstag vor“, sagte Bösperde II-Trainer Rüdiger Lange, der natürlich weiter mit seiner Mannschaft schnell die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln will.

Der TV Westfalia Halingen hat sich vor den Herbstferien gefangen und nahm deutlich mit 23:17 die schwere Auswärtshürde beim HV Sundern. Damit wurde eine Serie von drei Niederlagen in Folge noch verhindert. Eine Bilanz von 4:6-Punkten bedeutet derzeit Rang neun für die Mannschaft. „Das war eine super Teamleistung“, fand Torsten Ortloff, der zurzeit zusammen mit dem Co-Trainer Dennis Bichmann das Training leitet. Sie sprangen für Coach Tobias Liedschulte ein, der sein Amt bekanntlich zur Verfügung gestellt hat. Der TVH befindet sich zurzeit mit einigen Trainerkandidaten im Gespräch, doch bisher kann noch kein Vollzug gemeldet werden. Der Coach der zweiten Herrenmannschaft, Sebastian Swoboda, hatte in der Vergangenheit auch schon aushilfsweise das Training der Damen geleitet.

Beim Personal gibt es aber noch andere Sorgenfälle, denn Toptorjägerin Alexia Gutzeit fällt länger aus. Sie zog sich in der ersten Halbzeit in Ferndorf am 30. September einen Mittelhandbruch zu. Zu den Aktivitäten während der Herbstferien äußerte sich Torsten Ortloff wie folgt: „Wir haben keine Testspiele bestritten und normal trainiert.“

Die SG Menden Sauerland II kam mit drei Niederlagen in Folge schwer in die Saison, doch die Hönnestädter durften am 7. Oktober aufatmen. Mit dem 22:19-Heimerfolg gegen das Schlusslicht HSG Gevelsberg Silschede II wurden die ersten beiden Punkte der Saison eingefahren und das sollte Mut für den weiteren Hinrundenverlauf machen. Am Sonntag muss aber der Tabellenzehnte mit dem Auswärtsspiel beim Vierten und Landesliga-Absteiger SG Ruhrtal ein ganz dickes Brett bohren.

Text: Burkhard Granseier

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