männliche A1-Jugend 18/19

Henze-Jungs treffen auf „geballte Qualität“

Handball, A-Jugend, Bundesliga: JSG MSN-Nettelstedt Samstag in der Walramhalle zu Gast

Heimspiel gegen den Tabellendritten: Die A-Jugend-Handballer der SG Menden Sauerland (im Angriff) treffen auf die JSG MSN-Nettelstedt. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

In der Staffel West der männlichen A-Jugend der Handball-Bundesliga steht die SG Menden Sauerland vor einer kniffligen Aufgabe. Mit der JSG MSN-Nettelstedt kommt morgen um 18 Uhr der Tabellendritte in die Walramhalle. Vor rund drei Wochen wären die „Wölfe“ diese Aufgabe mit langen Gesichtern angegangen.

Doch jetzt herrscht erst einmal gute Laune vor. Dafür sorgten die beiden Siege beim HC Westfalia Herne (36:35) und bei Eintracht Hildesheim (28:25). „Das hatten sich die Jungs auch redlich verdient“, sagt SG-Trainer Fabian Henze über die positiven Zeichen der vergangenen beiden Wochen. Denn mit den Siegen ist auch ein Stück Leichtigkeit zu den „Wölfen“ zurückgekehrt. „Wir wollen das natürlich gerne in den nächsten Spielen fortsetzen. Aber die Aufgaben werden ja nicht einfacher“, sagt Fabian Henze. Und das morgige Heimsiel gegen die JSG MSN-Nettelstedt hat es schon in sich. „Da kommt natürlich wieder geballte Qualität auf uns zu. Aber vielleicht schaffen wir es ja mal, ein Top-Team mal so richtig zu ärgern“, sieht er für seine Mannschaft in der Außenseiterrolle durchaus eine Chance.

Das Hinspiel war eine sehr einseitige Sache – 25:36 hieß es nach der Schlusssirene. „Da hat Nettelstedt natürlich all seine Qualitäten abgerufen“, erinnert sich Fabian Henze. Wobei der morgige Gegner mit dem dritten Platz wohl das Optimum erreicht hat. „Burgdorf und Dormagen werden sich das sicherlich nicht mehr nehmen lassen“, so Henze.

Top-Team vielleicht ärgern

Für die „Wölfe“ bleibt für den restlichen Saisonverlauf das Ziel, soviel Punkte wie noch möglich zu holen. „Und vielleicht ist ja eines der Top-Teams mal nicht so richtig dabei. Dann müssen wir zur Stelle sein“, sagt Henze. Das zum morgigen Spiel auch ein wenig Wehmut hinzukommt, mag Fabian Henze nicht leugnen. „Diego hat der Mannschaft gut getan. Wir wünschen ihn das Beste für seine Zukunft“, sagt Fabian Henze zum letzten Heimspiel seines „chilenischen Wolfs“.

Text: WP Menden

Zugehörige Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Back to top button
Close
Close