Jugend

Jung-Schiris Felix Tremmel und Noah Ebert geben ihr Debüt

Premiere beim Traditionsturnier: Mit Felix Tremmel und Noah Ebert waren zwei junge Schiedsrichter der SG Menden Sauerland im Einsatz.

Experten der Regelkunde: Die Jung-Schiedsrichter Noah Ebert (links) und Felix Tremmel von der SG Menden Sauerland. Foto: Frank Saul

Der Sauerlandcup sorgt nicht nur bei den teilnehmenden Mannschaften immer wieder für neue Gesichter. Auch bei den Schiedsrichtern gibt es Premieren. So waren mit Felix Tremmel und Noah Ebert zwei junge Schiedsrichter der SG Menden Sauerland im Einsatz.

„Wir sind schon ein wenig stolz“, sagen der 17-jährige Tremmel und der 16-jährige Ebert über ihren Einsatz beim Traditionsturnier. Denn der ist sicherlich keine Selbstverständlichkeit. Zum einen sind die beiden jungen Pfiffikusse gerade erst in ihrer zweiten Saison als Schiedsrichter unterwegs.

Und beim Sauerlandcup stehen vor allem auch die Nachwuchs-Gespanne des DHB im Blickpunkt, die auf dem Weg in Richtung Bundesliga sind. Felix Tremmel und Noah Ebert sind aber selbstbewusst genug, um auf ihre eigene Leistung zu schauen. „Vielleicht ist unser Einsatz beim Sauerlandcup auch eine Belohnung für unsere bisherigen Leistungen“, sagen die beiden heimischen Unparteiischen. Zumindest hat der Einsatz am Wochenende den eigenen Ehrgeiz noch weiter geweckt. „Na klar haben wir Ziele. Und da möchten wir schon nach oben in Richtung DHB-Kader. Aber da ist der Weg noch sehr weit und man weiß ja jetzt noch nicht, was persönlich noch auf uns zu kommt“, wissen Felix Tremmel und Noah Ebert, dass es neben der Zeit als Schiedsrichter noch das richtige Leben gibt. Und da steht zunächst erst einmal der Schulabschluss und die berufliche Ausbildung im Mittelpunkt. Und dabei liegen beide auf einer Wellenlänge. Beide können sich eine Zukunft im Polizeidienst vorstellen.

Interessant ist auch, wie beide Schiedsrichter wurden. Während bei Noah Ebert der Herr Papa – selbst seit vielen Jahren Schiedsrichter – den Filius für die Aufgabe begeistern konnte, hatte Felix Tremmel ein regelrechtes Schlüsselerlebnis. „Frank Weitkowitz hatte mich zu einem Spiel mitgenommen. Und da hatte der Schiedsrichter einen richtig schlechten Auftritt. Da habe ich mir gesagt, dass könnte ich doch viel besser“, erzählt Felix Tremmel von seinem Entschluss, zur Pfeife zu greifen.

Stimmungsmacher bei der „Ersten“

„Frank Weitkowitz hat mich dann überzeugt, einen Schiri-Lehrgang mitzumachen“, war der entscheidende Schritt dann nur noch eine Formsache. Jetzt kann man gespannt sein, wohin der Weg der jungen Schiedsrichter führen wird. Übrigens: Beide sorgen bei den „Wolf-Drums“ für Stimmung bei den Spielen der SG Menden Sauerland.

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