männliche A1-Jugend

Kampfgeist top aber…

Viele technische Fehler kosten mA1 den Erfolg

Die Luft wird dünner für die Mannschaft von Fabian Henze. Auch am Samstag konnten die mA1-Wölfe ihre Punkte nicht machen. Sie scheiterten oft an technischen Kleinigkeiten. Ungenaue Anspiele an den Kreis und überhastete Abschlüsse machten es den Jungs schwer, TuSEM Essen Paroli zu bieten. Zudem waren die Essener körperlich überlegen. Nicht dass das Essener Spiel besonders gut gewesen wäre – zahlreiche Fehlwürfe in der Anfangsphase waren der Beleg – aber im Laufe des Spiels erkannte Gästetrainer Lars Brümmer den körperlichen Vorteil seiner Mannschaft und setzte das auch erfolgreich ein. Insbesondere der Essener Dominik Wolak setzte seinen Körper oft am Rande des Erlaubten ein und zerstörte die aufkeimende Hoffnung beim Spielstand von 31:33 (57 Min.). Dabei machten die ansonsten guten Schiedsrichter keine gute Figur.

In der ersten Hälfte war es ein sehr ausgeglichenes Spiel. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und die Wölfe zeigten mit einigen klugen Spielzügen, dass sie nicht umsonst einen Platz im Jugend-Oberhaus des Handballs ergattert hatten.

Dabei taten sich die Außen Nils Schroeter und Simon Skupin ein ums andre Mal hervor. Nachdem Luca Giacuzzo, Mats Renfordt und Jan Wiesemann zu Anfang noch mit ihren Würfen erfolgreich waren, gingen die Wölfe nach 15 Minuten zum ersten Mal in Führung (9:8). Bis zum 13:14 blieb man auf Schlagdistanz, doch die Fehler häuften sich. Keinen Gefallen tat sich und der Mannschaft in der 25. Minute Mats Renfordt, als er beim Tempogegenstoß den gegnerischen Spieler von den Beinen holte.

Moral zeigten die Wölfe jedoch, als Sie sich nach einem 7-Tore-Rückstand 22:29 bis auf 2 Tore wieder herankämpften.(56. Min). Die Trainer ließen eine offene Deckung spielen mit der TuSEM seine Schwierigkeiten hatte. 3 überhastete Aktionen der Wölfe nach einem erkämpften Ball verhinderten die weitere Aufholjagd und so hatte Essen am Ende die Nase vorne.

Am Ende honorierten die Zuschauer den Kampfgeist der Mannschaft mit aufmunterndem Applaus. „Mit der Einstellung haben wir nächste Woche in Hagen eine reelle Chance“, war eine häufig getätigte Aussage von den Rängen.

Das Derby gegen die bislang noch sieglose Eintracht aus Hagen steigt am kommenden Samstag um 15:30 Uhr in der SpH Hagen-Mittelstadt, Bergischer Ring 80.

Die Wölfe freuen sich auf eine starke Unterstützung des heimischen Publikums und die Trommler sind sicher auch wieder dabei.

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