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Kathrin Baer zieht geschickt die Fäden

Kathrin Baer zog in Everswinkel geschickt die Fäden und führte ihre Mannschaft zum Sieg im Spitzenspiel der Handball-Oberliga. Foto: Tobias Schad, schad-info.de
Kathrin Baer zog in Everswinkel geschickt die Fäden und führte ihre Mannschaft zum Sieg im Spitzenspiel der Handball-Oberliga. Foto: Tobias Schad, schad-info.de

SG-Damen gewinnen Topspiel in Everswinkel. Verletzung von Ebel ist Wermutstropfen

Menden. Auch dieses Spitzenspiel entschieden die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland für sich. Der souveräne Tabellenführer gewann beim Zweiten der Rangliste, der SC DJK Everswinkel, mit 21:16 (11:7). Ein Ergebnis, das im heutigen Handball sicherlich Seltenheitswert hat.

Doch es war auch der Beleg dafür, dass in der Kehlbachhalle in Everswinkel die beiden besten Abwehrreihen der Liga aufeinander trafen. „Aber auch dafür gibt es zwei Punkte“, schmunzelte SG-Trainer Sascha Stickan nach dem Duell der Top-Teams.

„Es war das erwartet schwere Spiel. Mir gefällt die Philosophie von Everswinkel. Aber ich denke, dass wir verdient gewonnen haben. Es war sicherlich kein gutes Spiel von uns. Aber mir hat gefallen, wie meine Mannschaft mit Kopf gespielt hat“, resümierte der SG-Trainer. Der Coach hatte für Kathrin Baer sogar noch ein Sonderlob parat. Denn die Spielmacherin der „Wölfinnen“ lenkte immer dann die Aktionen ihrer Mannschaft in die richtigen Bahnen, wenn es notwendig war.

Optimaler Start

Doch der Reihe nach! Die Partie begann optimal für den Spitzenreiter. Maike Benden hatte in der zwölften Minute das 6:2 für ihr Team erzielt. Die Gastgeber nahmen dann eine Auszeit, doch das sollte nicht viel nutzen – die „Wölfinnen“ zogen über 8:2 auf 11:5 (26.) davon. Im Gefühl des deutlichen Vorsprungs nahmen die Stratmann und Co. einen Gang heraus, und Everswinkel konnte bis zur Pause noch ein wenig verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie immer mehr zu einem Kampfspiel. Die SG lag zwar immer in Front, doch in der 48. Minute war Everswinkel bis auf zwei Tore herangekommen (16:14). Luisa Köck sorgte dann per Siebenmeter für das 17:14 (51.). Die Handballerinnen von der Walramstraße waren damit endgültig auf Kurs. Zwei Treffer von Ann Katrin Stratmann und je ein Tor von Maike Benden und Jenny Fastnacht sorgten für klare Verhältnisse.

Bänderverletzung bei Ebel

Allerdings endete die Tour ins östliche Münsterland für die heimischen Damen mit einem Wermutstropfen. Zwölf Minuten vor dem Spielende zog sich Torfrau Sarah Ebel eine Verletzung am Außenband zu. Jetzt hofft man im SG-Lager darauf, dass nichts gerissen ist. Eine genaue Diagnose dürfte es allerdings erst in den kommenden Tagen geben.

SG Menden Sauerland I: Ebel, Jaschewski; Leusmann, Benden (3), Pelz, Köck (3/3), Albrecht, Holste, Baer (6/2), Fastnacht (3), Stratmann (4), Meyer (1), Gerbe (1).

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