1. Damen

Klare Niederlage für SG-Damen gegen Titelkandidat ASC

22:34 - „Wölfinnen“ gegen einen souveränen Gast völlig überfordert. Thiemann und Glormann feiern ordentlichen Einstand

Mit aller Macht gestoppt: Die SG Menden Sauerland (hier mit Annika Seck) verliert
gegen das Top-Team aus Dortmund mit 22:34 (9:17). Foto: Sportpresse Reker

Die Handballerinnen der SG Menden Sauerland bleiben weiterhin das heimische Sorgenkind in
der Oberliga Westfalen. Am Samstag kassierten die „Wölfinnen“ die nächste Niederlage. Im Heimspiel in
der Walramhalle unterlagen die heimischen Ballwerferinnen den Titelkandidaten ASC Dortmund mit 22:34 (8:16).

Ärgern wollte sich im Lager der heimischen Damen niemand so recht. Denn mit mehr war gegen das starke Team aus Dortmund auch nicht zu rechnen. SG-Trainer Helmut Fahn sah trotz der deutlichen Pleite sogar noch Fortschritte. „Das war von der Einstellung das beste Spiel seit Wochen. Das war deutlich besser als in  Ibbenbüren. Da haben wir uns schnell ergeben. Diesmal haben wir uns versucht, zu wehren“, sagt der SG-Trainer. Allerdings reichten Einsatz und Kampf nicht, um einen ambitionierten Gegner in Verlegenheit zu bringen. „Dafür haben wir wieder zu viele Bälle weggeworfen“, haderte Fahn mit der Effektivität in der Offensive. Allerdings steht das Glück im Moment auch nicht gerade auf der SG-Seite. Rund ein halbes Dutzend Aluminiumtreffer der „Wölfinnen“ waren zu verzeichnen.

Dafür durfte sich Helmut Fahn über den gelungenen Auftritt zweier junger Damen aus der eigenen A-Jugend freuen. Denn Nele Thiemann und Nadja Glormann gingen recht munter an die Aufgabe gegen den namhaften Gegner heran. „Das war in Ordnung“, sagte Helmut Fahn. Die beiden Youngster zeigten einige erfrischende Aktionen. Ganz im Gegensatz zu der ein oder anderenv Spielerin aus dem Kader, wo zuletzt zwischen eigenen Anspruch und der gezeigten Leistung Lücken klafften. Die Geschichte der Partie ist eigentlich schnell erzählt. Denn der Spielverlauf in der Walramhalle hatte keine Zeit für Überraschungen vorgesehen. Dortmund arbeitete souverän die Spielzeit ab und hatte bereits nach 18 Minuten die Frage nach dem Sieger beantwortet. Luisa Köck markierte in dieser Minute den fünften Treffer für die SG, der Gegner hatte da schon elfmal getroffen. Das 8:17 zur Pause ließ schlimmes befürchten.

Zum Glück kam es aber nicht so. Denn die Gäste schalteten deutlich einen Gang zurück und die SG konnte durch Luisa öck noch einiges an Ergebniskosmetik betreiben. Der SG bleibt nur der Blick nach vorn. Und da wird es auf keinen Fall einfacher.

SG Menden Sauerland: Bertram, Truppat; Julius, Thiemann (2), Seck, Wrede (2), Albrecht (2), Glormann (1), Gran, Theisen (1), Fahn (3), Kucharczyk (4), Köck (7).

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