männliche A1-Jugend 18/19

Lehrgeld für die Henze-Wölfe

3. Niederlage in Folge hinterlässt viele Fragezeichen

Die Niederlage in Nettelstedt am vergangenen Wochenende war schmerzhaft, vor allem in der Höhe (36:25). Zwischendurch kam man bis auf 4 Tore wieder heran, aber ein Zwischenspurt der Nettelstedter stellte schnell den Abstand wieder her und zog den Wölfen das Blut aus den Adern.
Nach der 3. Niederlage in Folge stellen sich nicht nur Trainer und Spieler die Frage: Was ist anders im Vergleich zu den ersten Spielen der Saison? Wo sind die Ansatzpunkte? Wo fehlt es am meisten?
Durchaus nachvollziehbar ist es, dass der Frust über 3 Niederlagen tief sitzt. Vor allen Dingen dann, wenn der Grund dafür nicht die Stärke der Gegner, sondern eigene Defizite sind. Schwächen, die in den ersten Spielen noch Stärken waren. Siegeswille, Biss, der Glaube an die eigene Stärke, all das war schon in der letzten Saison der entscheidende Faktor des Henze Teams und auch zu Anfang der Saison spürbar. Erst recht beim Spiel in Solingen gegen den Bergischer HC, wo die Jungs sich nach einem 9 Toren Rückstand noch an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zogen. Natürlich spielt auch die Verletzung von Jan Wiesemann eine Rolle und auch die Doppelbelastung für Luca Giacuzzo bei den 1. Herren steckt man nicht eben so weg. Alle Verantwortung auf „Diego“ Paya Matus oder andere Mitspieler zu übertragen, ist vielleicht auch „too much“.
Letztendlich muss man realistisch bleiben und von der Mannschaft nicht zu viel verlangen. Sie sind 2018 Westfalenmeister geworden und haben sich für die A-Jugend Bundesliga qualifiziert. Das ist für sich genommen schon ein Riesenerfolg. Aber mit jedem Erfolg steigt auch der Druck. Dass die Wölfe mit Druck umgehen können, haben sie in der Vergangenheit bewiesen. Da waren es andere Mannschaften, die daran gescheitert sind.
Im Grunde können die Wölfe stolz sein, so weit gekommen zu sein und sollten ruhig mutig nach vorne schauen. Alle anderen kochen auch nur mit Wasser. Mit dem richtigen Wölfe-Biss ist man ganz schnell wieder im Geschäft. Lasst euch nicht entmutigen, nicht von enttäuschten Zuschauern oder Leuten, die es schon vorher gewusst haben. Zeigt den Gegnern eure Zähne und steht nach einer Niederlage mutig wieder auf.
Am kommenden Samstag, 27.10.2018 kommt mit Bayer Dormagen der nächste schwere Gegner nach Menden. Zur Primetime um 18:00 Uhr ist Anwurf in der Walramhölle. Seid dabei, fiebert mit und tragt die Wölfe zum Sieg.

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