1. Männer

Letzter Auftritt der SG Menden Sauerland mit vielen Fehlern

Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland gehen am letzten Spieltag der Saison leer aus. Beim Leichlinger TV gab es eine 32:35-Niederlage.

 

Starker Auftritt: Matthias Zimny, Linkshänder der SG Menden Sauerland, erzielt in Leichlingen zehn Tore. Nach dem Wechsel muss der Torjäger jedoch verletzungsbedingt vorzeitig passen. Sein Team hat am Ende mit 32:35 (16:17) das Nachsehen. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

 

Der Vorhang über die Saison 2018/2019 ist gefallen. Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland beenden die Saison mit einer Niederlage. Vom letzten Saisonspiel beim Leichlinger TV kehrten die „Wölfe“ mit einer 32:35 (17:16)-Niederlage zurück. Normalerweise ein Spiel, das schnell im Archiv verschwinden würde.

Doch SG-Trainer Micky Reiners war mit dem Auftritt seiner Mannschaft gar nicht einverstanden. „Wir haben das Spiel zurecht verloren, weil wir zu viele technische Fehler gemacht haben. Wir waren einfach nicht richtig dabei“, ärgerte sich der Mendener Coach über eine vermeidbare Niederlage in der Blütenstadt im Rheinland. Dass der Gegner auch kein Feuerwerk abbrennen musste, um die Punkte daheim zu behalten, machte der SG-Trainer dann auch deutlich: „Eigentlich hätten sich beide Mannschaften wohl lieber zum Grillen getroffen.“ Sein Team ließ sich vom Gastgeber leicht in die Schranken weisen. „Wie wir uns einige Male bei der schnellen Mitte abkochen haben lassen, das war schon abenteuerlich“, so Reiners über einen sportlichen Saisonausklang, wie er nicht sein sollte. „Da ist es mir egal, ob es der dritte oder der 30. Spieltag ist. So kann man nicht auftreten“, schimpfte der Mendener Coach über die Fahrlässigkeit seiner Mannschaft.

Die Partie im Leichlinger Ostermann-Forum war lange auf Augenhöhe. Keine der beiden Mannschaften konnte sich einen Vorteil erarbeiten. Als Moritz Eigenbrodt in der 14. Minute zum 7:7 traf, wurde deutlich, dass der Kehraus in Leichlingen noch sehr zähfließend werden würde. Aber Moritz Eigenbrodt und der wieder einmal sehr starke Matthias Zimny sorgten mit jeweils zehn Toren dafür, dass die „Wölfe“ von mehr träumen konnten. Doch aufgrund einer Flut von Fehlern gab es immer wieder Rückschläge für die „Wölfe“. Der Ein-Tore-Rückstand zur Pause ließ noch alle Hoffnungen offen.

Allerdings erlitt der heimische Branchenführer nach dem Seitenwechsel einen personellen Rückschlag. Ab der 40. Minute konnte Matthias Zimny nicht mehr mitwirken. „Er hat einen Ball auf das Auge bekommen“, so Micky Reiners über den Ausfall einer seiner Besten am Samstag. Das nahm dem SG-Spiel schon ein wenig Schwung. Dennoch blieben die Hönnestädter im Spiel. Selbst als Leichlingen in der 57. Minute mit 33:30 führte, hatten die „Wölfe“ noch ihre Möglichkeiten. „Wir lassen dann noch zwei Gegenstöße liegen“, so Reiners über mögliche Ergebniskorrekturen.

Die schönste Szene aus SG -Sicht gab es dann in der Schlussphase, als Torwart-Routinier Matthias Kohl nach seinem Kreuzbandriss sein Comeback feierte. „Er wird in der kommenden Spiel als Stand-By-Spieler dabei sein“, freute sich Micky Reiners über die Rückkehr des Mendener Torwart-Oldies. Ein Hoffnungsstrahl an einen verkorksten Samstag.

Text: Burkhard Granseier

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