2. Männer

Mendener Handballerinnen bedauern schmerzhaften Abgang

Jenny Fastnacht verlässt die Damen der SG Menden Sauerland und wechselt zu Borussia Dortmund II. Männer stecken schon voll in ihrer Vorbereitung.

Ein schmerzhafter Verlust für die Mendener Handballerinnen: So wird man Jenny Fastnacht in der kommenden Spielzeit nicht mehr sehen. Die 22-jährige tauscht die rote SGM-Kluft gegen das schwarz-gelbe Trikot Borussia Dortmunds. Foto: Martina Dinslage

 

Die Handballer der SG Menden Sauerland stecken bereits in der Vorbereitung auf die kommende Saison – zumindest die Männer: Die Drittliga-Handballer und die Landesliga-Zweite sind schon wieder bei der Arbeit. Bei den Damen herrscht dagegen noch Ruhe.

Der Startschuss bei den Frauen ist noch nicht gefallen. Allerdings gibt es da schon eine Personalie, die sehr weh tut. Jenny Fastnacht wird die Drittliga-Frauen der SG verlassen. Die 22-Jährige wird sich dem Liga-Rivalen Borussia Dortmund II anschließen. Zumal sie dort eine Perspektive auf das Erstliga-Team bekommen soll. „Diese Chance sollte sie nutzen“, zeigte Birgit Albrecht, Vorsitzende der SG Menden Sauerland, Verständnis für die Entscheidung der Studentin. Diese hatte in den vergangenen Spielzeiten eine beeindruckende Entwicklung auf der Rechtsaußen-Position und im Rückraum genommen. „Der Verein darf sogar stolz sein, dass eine unserer Spielerinnen solch eine Chance bekommt“, sagt Birgit Albrecht. Allerdings ist ihr Abgang ein schmerzlicher Verlust für die Drittliga-Frauen, die mit Jenny Fastnacht einen tollen vierten Platz in der vergangenen Saison belegten.

Ob sich dieser wiederholen lässt, steht zurzeit völlig in den Sternen. Denn noch ist nicht klar, wer das Team in der kommenden Saison trainieren wird. Falk Schilling hatte Ende April den Dienst bei den „Wölfinnen“ quittiert. „Wir haben mit einigen Kandidaten gesprochen und auch Absagen bekommen“, sagt Birgit Albrecht. Die Entscheidung bei einem Trainer steht noch aus – er befindet sich noch in Urlaub. Nach Informationen der Westfalenpost soll es sich bei diesen Coach um Oliver Maassen handeln. Eine Zusage von Maassen hätte den Vorteil, dass er die Mannschaft aus seiner Zeit als Co-Trainer von Falk Schilling bestens kennt und vom Team geschätzt wird. Die kommenden Wochen dürften beim heimischen Branchenführer in Sachen Frauenhandball noch sehr interessant werden. Zumal man auch nicht weiß, ob es weitere personelle Veränderungen gibt. So laboriert Spielmacherin Kathrin Baer immer noch an ihrer Fußverletzung. Die „Chefin“ hatte deshalb bereits schon zum Ende der vergangenen Saison pausieren müssen.

Die Landesliga-Herren der SG Menden Sauerland sind bereits wieder im Handball-Modus. Trainer Arnd Wefing hat auch bereits ein Saisonziel ausgegeben. „In der vorletzten Saison hat die Mannschaft am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt geschafft. In der vergangenen Saison war es der drittletzte Spieltag. Ich hätte als Trainer nichts dagegen, wenn wir den Klassenerhalt noch ein paar Runden früher schaffen könnten“, sagt Wefing.

Männer: Neuer Torwart aus Hemer

Die Landesliga-Vertretung wird auch in dieser Saison der Zulieferbetrieb für die erste Mannschaft sein. Deshalb lassen sich für den Coach der „Wölfe“ auch nur schwer Aussagen über das Aussehen seines Kaders machen. „Einige Spieler sind zurzeit doppelt im Einsatz. Wir werden deshalb auch in dieser Saison eine relativ neuformierte Mannschaft haben“, erwartet der Dortmunder. Ein neues Gesicht gibt es: Vom HTV Hemer hat sich Torwart Yannik Antoni den „Wölfen“ angeschlossen. „Kevin Sowein kann aus familiären Grüden nicht mehr spielen“, weiß Wefing und ist froh, die Lücke schnell geschlossen zu haben.

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

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