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Mit Luisa Köck auch diesmal auf der Siegerseite?

Katrin Lünemann (beim Wurf). Alessia Mariotti und die SG-Zweite sind morgen Abend bei starken Bergkamenern gefordert. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Am vergangenen Sonntag gab es für die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland II endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Der 31:27-Erfolg gegen den TSV Hahlen war Balsam für die geschundene Seele der „Wölfinnen“. Das ist aber Geschichte – am morgigen Samstag steht beim HC TuRa Bergkamen das nächste Pflichtspiel an.

„Das dürfte ungleich schwieriger werden. Bergkamen ist eine richtig starke Mannschaft, die zurecht oben mit dabei ist. Das zeigt allein schon deren Sieg in Netphen“, sagt SG-Trainer Dirk Kaese, der sehr großen Respekt vor den Gastgebern hat.

Beim 30:28-Sieg der Bergkamener in Netphen ragten mit Sophia Jaworski und Nina Julius zwei aus Menden stammende Spielerinnen heraus. Aber auch Anne Seehagen ist in der heimischen Handballszene aus ihrer Zeit bei der HSG Menden-Lendringsen keine Unbekannte. „Bergkamen ist mit den vielen routinierten Leuten sehr eingespielt und pflegt den Tempohandball“, weiß Dirk Kaese um die Stärken der Ballwerferinnen, die mit Romina Jackenkroll und Silja Mende-Kamps über zwei weitere erfahrene und torgefährliche Handballerinnen verfügen.

„Wir müssen vor allem sehen, dass wir unsere Fehler weiter minimieren. Denn die dürfte Bergkamen noch konsequenter nutzen als zuletzt Hahlen“, ist für Dirk Kaese die Partie weitaus schwieriger als das zurückliegende Heimspiel. Zumal man sich beim heimischen Oberligisten noch gut an das Hinspiel erinnern kann. Da kam Bergkamen richtig ins Rollen und fertigte den heimischen Aufsteiger gleich mit zehn Toren Unterschied ab.

Aber die Außenseiterrolle kann auch durchaus eine Chance für die SG sein. So gewann man ja gegen die Ibbenbürener SpVg. deutlich mit 38:30. Bei der schwierigen Partie in Bergkamen kann Menden wieder auf Unterstützung aus den Drittliga-Kader bauen – Luisa Köck wird spielen. Und deren Mitwirken hatte sich ja schon gegen Hahlen als belebend erwiesen.

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

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