1. Männer

Panther führen die Wölfe vor

Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland kassieren im Bergischen Land eine deftige 20:35-Klatsche. Am Freitag wegweisendes Heimspiel gegen Ahlener SG

ERLEBEN IM BERGISCHEN LAND EINEN BITTEREN NACHMITTAG: SG-TRAINER MICKY REINERS (RECHTS) UND VORSITZENDE BIRGIT VÖLKER-ALBRECHT (LINKS) SEHEN EINE 20:35-NIEDERLAGE IHRER WÖLFE. DIETMAR REKER

Sie sind am Tiefpunkt angekommen. Die Handballer der SG Menden Sauerland sind seit dem Wochenende Tabellenletzter in der Staffel Nord-West. Die „Wölfe“ kehrten am Sonntag vom Spiel bei den Bergischen Panthern mit einer deftigen Niederlage im Gepäck heim. Die heimischen Ballwerfer unterlagen der HSG Bergische Panther mit 20:35 (9:18).

Sicherlich war mit einer Niederlage bei der abgezockten Truppe der Panther zu rechnen. Doch die Art und Weise wie die Schützlinge von Micky Reiners im Bergischen Land untergingen, sorgte für Entsetzen bei den Wölfen. „Wir haben sicherlich zurecht und verdient verloren. Doch du darfst nicht so eingehen“, war Micky Reiners sprachlos über den Auftritt seiner Mannschaft. Eine selbstbewusste Mendener Mannschaft präsentierte sich jedenfalls nicht in der Max-Siebold -Halle vor rund 200 Zuschauern. „Wir waren in allen Belangen unterlegen“, stellte Micky Reiners fest und machte schon früh eine Resignation aus. So lagen die Gastgeber nach neun Spielminuten bereits mit 6:2 in Führung. „Da gingen schon die Köpfe runter. In dieser Zeit hatten wir bereits zwei Gegenstöße und zwei Siebenmeter vergeben“, war der Spielverlauf entscheidend mit für das Debakel der Wölfe verantwortlich. Die Panther spielten dagegen souverän ihren Part herunter – zumal sie ja auch keinen Widerstand hatten. Die Gastgeber bauten ihre Führung bis zur Pause auf 18:9 aus. In der Pause versuchte Micky Reiners noch etwas zu retten. „Wir haben dann alles versucht. Ob 5:1- oder 4:2-Deckung. Angesagte Spielzüge brachten auch nichts“, beklagte Reiners. Stattdessen nahm die Fehlerquote bei den Wölfen schon inflationäre Züge an. Die Panther hatten so keinerlei Mühe, die Spielzeit herunter zu spielen. „Es hat absolut nichts funktioniert“, resümierte der Mendener Coach. Burscheid hatte keine Mühe das Ergebnis für sich in die Höhe zu treiben und erlebte aufgrund der fehlenden Gegenwehr einen entspannte Partie. Dass es gerade mal zwei Zeitstrafen – beide für Menden – gab, zeigt wie einseitig und ohne große Aktionen die Partie lief. Die Hausherren erzielten Tor um Tor, während die Wölfe scheinbar die Schlusssirene in der Burscheider Halle herbei sehnten. „Wir haben hier absolut verdient verloren. Doch die Art und Weise geht nicht. Die Mannschaft hat doch das Potential“, sucht Micky Reiners nach Gründen für die Niederlage mit 15 Toren Differenz.

Doch viel Zeit zum „Wunden lecken“ bleibt der SG nicht. Am Freitag kommt mit der Ahlener SG ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt. „Wir müssen schleunigst wieder aufstehen. Denn Ahlen hat ja bislang noch nicht so viel bewegt“, sieht der Mendener Trainer sein Team vor einer richtungsweisenden Partie. Zumal ein Sieg auch Selbstvertrauen bringen würde. „Dafür braucht die Mannschaft aber auch das Publikum. So dringend wie nie zu vor“, weiß der SG-Trainer.

Text: Burkhard Granseier

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