Lisa Gerbe und die SG-Erste beendet Saison mit Heimspiel. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Die Drittliga-Handballerinnen und die Oberliga-Damen der SG Menden Sauerland stehen noch einmal vor einem gemeinsamen Heimspiel-Wochenende. Die SG-Zweite kann am Sonntag im Heimspiel gegen die HSG Hüllhorst die letzen Zweifel in Sachen Klassenerhalt beseitigen.

Für das Drittliga-Team der „Wölfinnen“ steht am Samstag der Saison-Kehraus gegen die Zweite von TSV Bayer Leverkusen II in der Kreissporthalle an. Und mit einem Sieg würden die Schützlinge von Falk Schilling sogar noch den dritten Platz erreichen. Doch darüber macht man sich bei der SG aber keine besonderen Gedanken.

„Die Mannschaft will ein gutes Spiel zeigen – da ist die Platzierung überhaupt kein Thema“, mag sich der SG-Trainer vor den letzten 60 Pflichtspielminuten einer glanzvollen Saison nicht mit statistischen Dingen beschäftigen. Dass der Mendenerinnen in Sachen Einstellung ein beeindruckendes Team sind, hat man ja schon desöfteren gezeigt. Jetzt darf man gespannt sein, ob das auch gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten gelingt. Wobei Bayer wahrscheinlich ohne seine A-Juniorinnen auskommen muss, denn die werden im Kampf um die Deutsche Meisterschaft gebraucht.

Kaese fordert Konzentration

Die Oberliga-Mannschaft der „Wölfinnen“ setzte am vergangenen Sonntag ein riesengroßes Ausrufezeichen durch den phänomenalen Sieg beim Tabellenführer ASC Dortmund. „Da hat man wieder gesehen, was möglich ist, wenn man als Mannschaft auftritt“, sagt SG-Trainer Dirk Kaese. Am Sonntag sollte der vergangene Spieltag aber endgültig Geschichte sein. Denn auch der Tabellenvorletzte HSG Hüllhorst ist nicht im Vorbeigehen zu bezwingen.

Ein Sieg gegen die Ostwestfälinnen würde bedeuten, dass die SG nicht mehr auf einen Abstiegsplatz zurückfallen könnte. Die Zukunft in der Oberliga würde dadurch immer deutlichere Konturen annehmen. „Das ist ein völlig anderes Spiel. Beim ASC waren wir klarer Außenseiter. Hüllhorst wird uns ganz anders wahrnehmen“, fordert SG-Trainer Dirk Kaese die allergrößte Konzentration seines Teams ein. Der Klassenerhalt in der Oberliga würde den guten Ruf der „Wölfinnen“ untermauern.

Text: Westfalenpost Menden – Burkhard Granseier

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