1. Männer

Prognose von SG-Kapitän Vornholt: 24 Punkten dürften reichen

„Glückwünsche zum Klassenerhalt können wir noch nicht entgegen nehmen“, sagte Mathis Vornholt von der SG Menden Sauerland nach dem 22:21-Sieg.

Der verlängerte Arm des Trainers: Micky Reiners (links), Coach der SG Menden Sauerland, klatscht mit Kapitän Mathis Vornholt ab. Foto: Martina Dinslage

Am Samstag endete für die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland eine kleine Durststrecke. Nach fünf Niederlagen in Folge durfte der heimische Branchenführer die Sporthalle im Konrad-Adenauer-Gymnasium in Langenfeld als Sieger verlassen. Der 22:21-Erfolg bei der SG Langenfeld sorgte für kollektive Erleichterung. Allerdings blieben die „Wölfe“ mit beiden Beinen auf der Erde.

„Glückwünsche zum Klassenerhalt können wir noch nicht entgegen nehmen. Denn der Weg dahin ist noch sehr, sehr weit. Die Rückrunde hat doch gerade erst begonnen“, macht SG-Kapitän Mathis Vornholt unmissverständlich klar. Der 24-Jährige spekuliert dann doch ein wenig: „Ich glaube, wenn wir 24 Punkte am Schluss haben, dann dürfte uns nichts passieren.“ Erfreut nimmt man bei den „Wölfen“ zur Kenntnis, dass durch den Sieg in Langenfeld der Abstand zu den gefährdeten Plätzen ein bisschen größer geworden ist. „Allerdings punkten die anderen ja auch“, verweist Mathis Vornholt auf das Beispiel SG Altjührden. Die punktete am Samstag ja überraschend beim Leichlinger TV. „Deshalb wäre es gut, wenn wir zumindest die Spiele gegen die von unten gewinnen“, nimmt Vornholt sich und seine Teamkameraden ein wenig in die Pflicht. Die nächste Gelegenheit, das Punktekonto aufzustocken, gibt es am kommenden Samstag beim MTV Großenheidorn. Ein Gegner, der seit sieben Spielen ohne Punktgewinn ist.

Dass bei den heimischen Handballern in Langenfeld nicht alles perfekt lief, wollte Mathis Vornholt nicht verschweigen. „Da fehlt uns einfach die Konstanz. Wenn wir 60 Minuten ein Level halten könnten, würden wir nicht da in der Tabelle stehen, wo wir sind. Wir sind halt noch eine sehr junge Mannschaft“, sagt Mathis Vornholt. Ein Grund sicherlich für die fehlende Erfahrung. „Wir waren da in der vergangenen Saison einen Ticken erfahrener“, denkt der SG-Kapitän daran, dass routinierte Spieler wie Marcel Vogler oder Ansgar Heunemann nicht mehr dabei sind. „Wir spielen vielleicht mit mehr Emotionen“, sieht Vornholt das mit Blick auf die aktuelle Spielzeit nur bedingt als Nachteil an. „Das war vor allem gegen Schalksmühle/Halver richtig gut“, blickt Vornholt noch einmal zurück auf die erste Serie.

Wobei die fehlende Routine auf ihn eigentlich nicht zutrifft. Denn mit seinen 24 Jahren zählt der Student der Wirtschaftswissenschaften aufgrund der Zeit in der Jugend der HSG Menden-Lendringsen zu den dienstältesten Spielern im Wolfsrudel. Ansonsten überrascht ihn in der Liga das Gedränge im Mittelfeld der Staffel West schon ein wenig. „Das ist alles ja so dicht zusammen. Da kann noch soviel passieren“, so Mathis Vornholt mit Blick auf die Ausgeglichenheit der Dritten Liga. Als Beispiel führt der SGler den Longerichter SC an, den er eigentlich weiter oben erwartet hätte. Jetzt rangieren die Kölner nur zwei Zähler vor den heimischen Ballwerfern.

Nächster Termin am 26. Januar

Ansonsten freuen sich Mathis Vornholt und seine Mitstreiter darauf, dass es nach dem Termin im niedersächsischen Wunstorf beim MTV Großenheidorn erst einmal eine Pause gibt. In der Meisterschaft geht es ja aufgrund der Handball-Weltmeisterschaft erst am 26. Januar mit dem Heimspiel gegen den TuS Spenge weiter. „Das ist vor allem für unsere verletzten Spieler gut“, sagt Vornholt. Und die Spielpause würde sich mit einem Sieg in Großenheidorn besonders gut genießen lassen. Es wäre der nächste wichtige Schritt zum Klassenerhalt.

Text: Burkhard Granseier

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