1. Männer

Punktgewinn macht „Wölfen“ Mut

Nach dem 29:29-Unentschieden im Auftaktspiel gegen Langenfeld überwiegt im Mendener Lager der Optimismus. Der Abwehr mangelt es noch an Stabilität

Punkteteilung zum Saisonstart: Das 29:29 zwischen den „Wölfen“ und Langenfeld war hart umkämpft. Moritz Eigenbrodt versucht sich durchzusetzen, während Mitspieler Milan Weißbach bereits am Boden liegt. Foto: Martina Dinslage

Das erste Saisonspiel ist immer etwas Besonderes. Das merkte man am Freitag auch den Drittliga-Handballern der SG Menden Sauerland an. Dass es am Ende nur ein 29:29 gegen die SG Langenfeld gab, sollte die „Wölfe“ nicht lange grämen. Der Punktgewinn gegen den Aufsteiger macht Mut für die nächsten Aufgaben.

„Ich bin ja sowieso kein Pessimist. Aber das Spiel sorgt für Optimismus. Wir wollten es unbedingt gewinnen. Doch wir waren da einfach nicht stabil genug in der Abwehr“, sagte SG-Trainer Micky Reiners beim Blick auf den ersten Spieltag. Der hat aus Sicht des „Wölfe“-Trainers schon für eine richtige Überraschung gesorgt. „Dass Spenge gegen Krefeld gewinnt, war nicht unbedingt zu erwarten. Denn Krefeld ist für mich neben Leichlingen der große Favorit in der Liga. Spenge hat damit aber gleich eine Marke gesetzt“, sagte der SG-Coach, um sich dann mit seiner Mannschaft nochmal zu beschäftigen.

Und da standen als erstes die Neuzugänge im Blickpunkt – allen voran Torwart Christopher Weber. „Webster hat ein gutes Spiel gemacht. Aber man hat halt gemerkt, dass er erst seit einer Woche wieder bei uns ist. Da kann die Abstimmung einfach noch nicht da sein“, sagte Reiners. Er meinte vor allem die Phasen, als es seinem Team nicht gelang, sich entscheidend abzusetzen und man dem Gegner eine entsprechend große Angriffsfläche bot. Und man am Freitag kein Gegenmittel gegen den Langenfelder Rückraum-Shooter Maurice Meuren fand. „Er hat zum Ende der vergangenen Saison und auch in der Vorbereitung aufgrund einer Verletzung lange nicht gespielt. Am Freitag hat er leider zu oft getroffen“, so Reiners über Langenfelds Trumpfkarte. Eine andere Deckung gegen Meuren hätte wohl auch nichts gebracht. Denn dadurch wäre die Langenfelder Routiniers Heider, Eich und Boelken noch besser ins Spiel gekommen.

Die Angriffsleistung der „Wölfe“ war durchaus in Ordnung. Es war nur schade, dass sich in den entscheidenden Momenten Fehler einschlichen. So als Mathis Vornholt den Ball nicht zum 25:22 im Tor der Gäste unterbringen konnte. „Mathis hatte bis dahin alles richtig gemacht und gute Abschlüsse gezeigt“, bedauerte der Trainer der „Wölfe“. Letztlich fehlte dem heimischen Drittligisten in den entscheidenden Momenten das Glück. Als Beispiel dient hier der letzte Angriff des Spiels. „Den hätte man vielleicht anders spielen können. Aber es ist nun mal so gelaufen“, mochte sich Micky Reiners damit nicht lange befassen. Der Blick ist spätestens seit gestern auf das nächste Spiel gerichtet.

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