1. Männer

Reiners warnt vor der linken Seite

Sauerland-Wölfe erwarten am Samstagabend den MTV Großenheidorn in der Kreissporthalle. SG-Trainer: Von Niederlage des Gegners nicht täuschen lassen

SG-Maskottchen Wolfgang und seine Freunde, hier gegen Langenfeld, wollen morgen wieder für Feuer unterm Dach sorgen. Foto: Martina Dinslage

Die Saison nimmt weiter Fahrt auf. Für die heimischen Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland steht am Samstag am zweiten Spieltag gleich das nächste Heimspiel an. Die „Wölfe“ erwarten um 19 Uhr in der Kreissporthalle an der Werler Straße den nächsten Aufsteiger. Diesmal sind es die Ballwerfer vom Steinhuder Meer, der MTV Großenheidorn.

Der kommende Gegner verlor den Auftakt gegen den dritten Aufsteiger Northeimer HC gleich mit 22:29. Doch SG-Trainer Micky Reiners warnt davor, den Gegner an diesem Ergebnis festzumachen. „Großenheidorn hat da in der Schlussphase alles riskiert, um das Ergebnis zu korrigieren. Das ist am Ende nach hinten losgegangen“, berichtet Micky Reiners von einem engagierten Auftritt des MTV Großenheidorn.

Der SG-Coach weist dann auch nochmal auf die vergangene Saison hin. „Da sind sie sehr souverän aufgestiegen“, erzählt Reiners. Bereits vier Spieltage vor Saisonende stand die MTV Großheidorn als Meister fest.

Der Mendener Coach weist auch auf die Stärken des nächsten Gegners hin. „Die sind auf der linken Seite unheimlich stark besetzt. Till Hermann hat in der vergangenen Saison 192 Tore erzielt“, warnt Micky Reiners. Der Linksaußen setzte auch gegen Northeim sechs Treffer, „und da hat er nicht viele Versuche gebraucht“, sagt Reiners.

Ebenfalls hervorzuheben sei Jonathan Semisch im Rückraum. Stark ist Großheidorn auch im Tor mit dem Ungarn Zsolt Kovac besetzt. „Da wartet eine richtige Aufgabe auf uns“, sieht Reiners seine Mannschaft wieder gefordert.

Die erlebte eine ordentliche Trainingswoche. Zur Abwechslung besuchte man am Mittwoch mal wieder mal Jürgen Kasselmann im Huckenohl zum Athletiktraining. Reiners lenkt dann den Blick schnell auf den Samstag. „Der Gegner ist sehr flink auf den Beinen, da müssen wir gegenhalten. Es wird darauf ankommen, dass wir Leute wie Till Hermann schnell in den Griff bekommen“, muss die Defensive am Samstag stabil stehen.

Und es wird ebenso wichtig sein, dass die „Wölfe“ ihrerseits flink unterwegs sind. „Wir müssen besser ins Tempospiel kommen. Das ist uns gegen Langenfeld nicht immer gut gelungen“, sagt Reiners. Der Mendener Coach setzt zudem darauf, dass am Samstag die Gegenstöße konsequenter gelaufen werden. Das dürfte letztlich mit entscheidend sein.

Personell gibt es bei den „Wölfen“ keine Veränderungen. Allein Youngster Felix Thier machte nach dem Spiel gegen Langenfeld ein wenig Sorgen. „Er hat schon eine Reaktion gezeigt. Wir haben ihn in dieser Woche dann ein wenig aus der nomalen Trainingsarbeit herausgenommen“, erzählt Micky Reiners. Der Einsatz von Thier ist aber keinesfalls gefährdet.

Schließlich wird seine Dynamik auch benötigt, damit am Samstag hoffentlich beide Zähler im Wolfsbau an der Werler Straße bleiben werden.

Text: Burkhard Granseier

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