1. Männer

Respekt vor Bergischen Panthern

„Wölfe“-Coach Micky Reiners traut dem nächsten Gegner viel zu. Er lobt: Eine richtig ausgebuffte Mannschaft. Felix Thier ist operiert worden

Joshua Krechel und die SG-Handballer haben sich für das Spiel in Burscheid viel vorgenommen. Foto: Stefan Deitel

Die Handballer der SG Menden Sauerland sind am sechsten Spieltag der Staffel West der dritten Liga mal wieder auf Reisen. Die „Wölfe“ sind am Sonntag bei der HSG Bergische Panther in Burscheid zu Gast. Eine Mannschaft, die aktuell ein wenig hinter den Erwartungen zurück hängt.

„Ich hätte auch erwartet, dass die mindestens zwei Zähler mehr auf den Konto hätten“, sagt SG-Trainer Micky Reiners über die aktuelle Bilanz des sonntäglichen Kontrahenten. Der kassierte am zurückliegenden Spieltag eine überraschende 26:21-Niederlage beim Aufsteiger MTV Großenheidorn. „Dabei hatten die Panther zur Halbzeit mit 13:7 vorne gelegen. Dann muss denen wohl jemand den Stecker gezogen haben“, kann sich Micky Reiners die Pleite des nächsten Gegners nur schwer erklären.

Justus Ueberholz fällt aus„Aber solche Spiele gibt es nun mal. Ich hätte nichts dagegen, wenn es am Sonntag eine Fortsetzung gäbe. Das wird aber bestimmt keine Kaffeefahrt geben“, erwartet der Coach der „Wölfe“ eine sehr intensive Partie in der Max-Siebold-Halle im Burscheider Ortsteil Hilgen.

Beim Blick auf den Gegner gerät Micky Reiners schon ein wenig ins Schwärmen. „Eine sehr erfahrene Mannschaft mit einigen richtig ausgebufften Spielern“, hält er viel von den Ballwerfern aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis.

Da wäre zum einen der Torwart Max Conzen. „Er hat eine Bierruhe“, so Reiners. Hinzu kommen Akteure wie Bastien Arnaud, Matthias Aschenbroich oder Simon Wolter, der für viele einfache Tore zuständig ist. Nicht mit dabei sein wird Rückraum-Akteur Justus Ueberholz. „Er hat sich in Großenheidorn den Finger gebrochen“, weiß Micky Reiners zu berichten. Da wartet eine richtig schwere Aufgabe auf die „Wölfe“. „Es ist doch klar, dass wir in jedem Spiel alles bringen müssen“, sieht Micky Reiners keine geänderten Anforderungen an sein Team.

Eindruck hinterlassenDas wusste im bisherigen Saisonverlauf allerdings schon zu überzeugen. Vor allem am vergangenen Spieltag beim 26:27 gegen die Ahlener SG hinterließen die „Wölfe“ beträchtlich Eindruck in der Fremde. „Schade war nur, dass wir uns für die gute Leistung nicht belohnt haben“, fehlte nicht nur Micky Reiners das notwendige Glück.

Personell wird es keine Veränderungen bei den heimischen Ballwerfern geben. So gehört auch Dominik Spannekrebs wieder zum Team. „Er hat ja auch in Ahlen schon einige Zeit gespielt. Er hatte zwar eine leichte Reizung im Knie, das dürfte aber nichts unnormales nach seiner langen Verletzungspause sein“, will Reiners den von Schalksmühle nach Menden gewechselten Handballer weiter an das Team heranführen.

Ein Spieler dürfte aber am Sonntag in Herford die Daumen drücken. Felix Thier wurde dort gestern am Kreuzband operiert. „Ich habe ihm gestern geschrieben. Es ist alles gut gegangen“, berichtet Micky Reiners vom aktuellen größten Sorgenkind in seinem Kader.

Der Youngster hat sich in Ostwestfalen operieren lassen, da er bei dem behandelnden Arzt bei seinen ersten Kreuzbandrissen gute Erfahrungen gemacht hatte. Ein Erfolgserlebnis seiner Mannschaft bei den Panthern dürfte höchstwahrscheinlich der beste Genesungswunsch für den Verletzten sein.

Text: Burkhard Granseier

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