1. Damen

Richtig dicker Brocken wartet auf SG-Damen

Oberliga-Duell gegen Ibbenbürener SpVg 08

Annika Seck und die Oberliga-Damen wollen sich dem großen Favoriten aus Ibbenbüren zur Wehr setzen. Foto: Dietmar Reker, sportpresse-reker.de

Der Oberliga-Spielplan der Frauen meint es gar nicht gut mit den Handballerinnen der SG Menden Sauerland. Da holen die Wölfinnen in Verl wichtige Punkte im Abstiegskampf. Doch der Schwung aus dem 29:24 verpuffte, da es anschließend eine dreiwöchige Spielpause gab. Und am Samstag geht es mit einer schier unlösbaren Aufgabe weiter.

Denn dann wird um 16.30 Uhr in der Walramhalle die Partie gegen die Ibbenbürener SpVg 08 angepfiffen. Und die Ballwerferinnen aus dem Tecklenburger Land zählen mit dem Königsborner SV und dem ASC Dortmund zu den drei Titelkandidatinnen im westfälischen Oberhaus. Das Hinspiel fiel deutlich für den morgigen Besuch aus: Ibbenbüren gewann mit 41:23. Eine Partie, in der die SG-Frauen nicht den Hauch einer Chance hatten. Zumal die Voraussetzungen nicht besser geworden sind. Denn der SG-Kader ist seitdem ja auch noch geschrumpft.

Sehr hohe Hausnummer

Andre Julius, Frauenwart der SG, bleibt aber optimistisch: „Ich glaube, dass der Sieg in Verl uns noch Rückenwind gibt. Ibbenbüren ist zwar eine sehr hohe Hausnummer. Doch die müssen für die Punkte auch erstmal was tun“, setzt der SG-ler auf einen kämpferischen Auftritt des heimischen Oberligisten. Auch in Sachen Klassenerhalt lebt Julius Optimismus vor: „Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat doch gezeigt, dass diejenigen, die mit dem Kopf nicht mehr dabei sind, noch Punkte lassen werden. Ich glaube, dass wir mindestens eine Mannschaft hinter uns lassen“, so Julius. Und das würde ja zur weiteren Mitgliedschaft in der Oberliga reichen.

Text: Burkhard Granseier

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