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Routiniers wollen sich mit Klassenerhalt verabschieden

Kapitän Ansgar Heunemann. – Foto: Lothar Gudat

Während die SG Menden Sauerland Wölfe in der 3. Handball-Bundesliga um den Klassenerhalt kämpfen, arbeiten die Verantwortlichen im Hintergrund am Kader für die neue Spielzeit. Dabei steht nun fest, dass zwei Urgesteine die Wölfe zum Ende der Saison verlassen werden. Kapitän Ansgar Heunemann und Spielmacher Marcel Vogler werden nach über acht Jahren in Menden zum Ende ihrer sportlichen Laufbahn nach Dortmund zurückkehren, um dort beim voraussichtlichen Verbandsligisten TuS Westfalia Hombruch mit alten Weggefährten auf Torejagd zu gehen. Doch zunächst gilt die volle Konzentration dem Klassenerhalt – am Freitagabend kommt die Bundesligareserve aus Minden in die Kreissporthalle.

Marcel Vogler spielt bereits seit acht Jahren für die Mendener Handballer. – Foto: Kottmann

„Wir haben beiden Spielern sehr viel zu verdanken. Natürlich ist das für uns menschlich und sportlich ein Verlust. Beide stehen jetzt beruflich am Anfang und können den hohen Trainingsaufwand so einfach nicht mehr aufrechterhalten“, bedauerte Birgit Völker-Albrecht, Sportliche Leiterin der Wölfe, den Weggang der beiden Routiniers, zeigte gleichzeitig aber auch großes Verständnis dafür. „Sie haben uns viel geschenkt – mit ihrer Art, mit ihrem Auftreten und ihrer Spielweise. Aber ich kann ihre Entscheidung absolut nachvollziehen“, so Völker-Albrecht. „Beide werden dem Verein auch in irgendeiner Art und Weise verbunden bleiben, davon bin ich überzeugt.“

Bevor sich die Wege trennen, eint alle ein gemeinsames Ziel: „Wir werden jetzt erst einmal alles daransetzen, den Klassenerhalt zu schaffen. Das ist unser gemeinsames Ziel – und das wäre angesichts der vielen personellen Rückschläge in dieser Saison eine großartige Leistung aller Beteiligten“, verdeutlichte Kapitän Ansgar Heunemann das Ziel für die nächsten Wochen. Und die Karten dafür sind für die Wölfe gar nicht einmal schlecht. Aktuell verfügt der Aufsteiger über ein Vier-Punkte-Polster vor dem ersten Abstiegsplatz, den aktuell die Lemgoer Bundesligareserve belegt. Zwar warten bei den verbleibenden sieben Spielen noch einige Topgegner auf die Wölfe, mit Gummersbach, Aurich oder Habenhausen aber auch noch Gegner auf Augenhöhe. „Ohnehin wissen wir ja, dass es in jedem Spiel eine Siegchance gibt. Das haben wir ja gerade erst in Halver gesehen“, so Völker-Albrecht. Die nächste Partie steht für die SG in eigener Halle an. Am Freitag empfangen die Wölfe den Tabellenachten GWD Minden II in der Kreissporthalle in Menden. Anwurf ist um 20 Uhr.

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