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Schmitz und Wrede zeigen mehrfach ihr Potential

Die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland II unterlagen in der Testspiel-Revanche dem TV Strombach mit 37:40 (21:20).

Dabei zeigten die „Wölfinnen“ einige sehr gute Ansätze, aber auch Dinge, die es bis zum Punktspielstart zu verbessern gilt.

Kein Wunder, dass sich SG-Trainer Thomas Binnberg vor allem mit der Mängelliste seiner Damen beschäftigte. „Das waren einwandfrei viel zu viele Gegentore“, so der Coach bei seiner Analyse.

Offensiv gute Szenen

In der Tat machte man es dem Gegner leicht, zu einfachen Toren zu kommen. Die Abwehr arbeitete nicht immer konsequent und ließ sich vom schnellen Spiel der Gäste aus dem Oberbergischen düpieren.

Das fiel in der ersten Halbzeit nicht so sehr auf, da man offensiv zahlreiche gute Szenen hatte. So zeigten die beiden neuen „Wölfinnen“, Leonie Schmitz und Hannah Wrede, mehrfach ihr Potential. Und Alessia Mariotti wusste gute Zuspiele an den Kreis zu Toren zu nutzen. Die 21:20-Führung zur Pause nährte die Hoffnung, dass sich die SG für die Hinspielniederlage vor einem Monat (25:37) revanchieren könnte.

Doch nach dem Seitenwechsel lief bei den SG-Damen nicht mehr viel zusammen. Der Kräfteverschleiß der Vorbereitung machte sich bemerkbar und sorgte dafür, dass die Konzentration bei den Binnberg-Damen nachließ. Nach Ballverlusten im Spielaufbau wurde nicht zurückgelaufen – der Gegner kam so zu weiteren einfachen Toren.

Gäste halten Tempo hoch

Zumal die Gäste auch ihr eigenes Tempo hochhalten konnten. Die Gastgeberinnen wirkten dagegen ein wenig müde und mussten zulassen, dass Strombach das Spiel zu seinen Gunsten drehen konnte. „Das ist halt Vorbereitung“, sagte Trainer Thomas Binnberg Bereits gestern Vormittag hatte er sein Team zur nächsten Trainingseinheit um sich versammelt.

SG Menden Sauerland II: Knoblich; Mariotti (5), Lisa Budde I, König (1), Lisa Budde II (9/4), Schmitz (10), Lünemann (3), Kucharzyk (2), Wrede (6), Franziska Baer (1).

Text: Burkhard Granseier (Westfalenpost Menden)

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