1. Männer

Sehr unterhaltsame 60 Minuten in der Walram-Sporthalle

Die SG Menden Sauerland gewann am Donnerstagabend ein Testspiel gegen die U19-Nationalmannschaft von Israel nach sehr unterhaltsamen 60 Minuten.

So viel Zeit muss sein: Beide Mannschaften stellen sich vor dem Anpfiff in der Walramhalle zu einem gemeinsamen Gruppenbild auf. Foto: Sportpresse Reker

Dieser Handball-Abend dürfte in Erinnerung bleiben. Die SG Menden Sauerland gewann am Donnerstagabend ein Testspiel gegen die U19-Nationalmannschaft von Israel nach sehr unterhaltsamen 60 Minuten mit 37:26 (16:14). Schade, diese internationale Begegnung hätte ein paar Zuschauer mehr verdient gehabt.

„Das Spiel hat seinen Zweck erfüllt. Wir haben einiges ausprobieren können. Es hat nicht alles geklappt, aber im Großen und Ganzen war es in Ordnung. 26 Gegentore sind mir eigentlich zu viel“, resümierte SG-Trainer Micky Reiners nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichtergespannes Stefan Bendel und Stefan Ahlgrimm.

Der Coach des heimischen Drittligisten hatte wie angekündigt einigen Akteuren seines Stammpersonals wie Christopher Weber, Sebastian Loos und Joshua Krechel eine Pause gegönnt. Dafür kamen dann Youngster wie Luca Giacuzzo, Lauritz Wefing und Nils Flor über weite Strecken zum Einsatz.

Vor allem Nils Flor wusste – nicht nur wegen seiner sechs Tore – zu überzeugen. „Er hat seine Aufgabe sehr gut erfüllt“, war Micky Reiners mit dem Blondschopf sehr zufrieden. So sorgte Flor mit einem Doppelschlag in der 13. Minute dafür, dass die SG mit 9:3 in Führung ging. Dieser Sechs-Tore-Vorsprung sollte bis zur 25. Spielminute halten, ehe die SG dann überraschend zwei Gänge zurückschaltete. Es schien fast so, als ob das langsame Spiele der U19 Israels die heimischen Ballwerfer eingelullt hätte. „Es ist ja nicht verboten, ohne Tempo zu spielen“, ärgerte sich Micky Reiners ein wenig über die Schlussphase der ersten Halbzeit. Israel konnte sogar auf 14:16 verkürzen.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start und verkürzte sogar auf 15:16 aus Sicht der Gäste. Das sollte es dann aber auch gewesen sein. Die „Wölfe“ zogen dann das Tempo an und waren gegen die dann teilweise überfordert wirkenden Gäste sehr dominant. Dominik Spannekrebs und Moritz Eigenbrodt sorgten mit ihren Toren in der 46. Minute dafür, dass der Vorsprung auf zehn Tore angewachsen war – 28:18. Dass es ein Testspiel war, sah man auch daran, dass die „Wölfe“ am Ende nicht immer konsequent agierten. Wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, wenn man Kreisläufer Rafael Dudczak besser ins Spiel eingebunden hätte. „Die hätten ihn nicht halten können“, sagte Micky Reiners. Aber letztlich war es halt ein Testspiel. Und diese Partie am Donnerstagabend hat den Zuschauern schon richtig Spaß gemacht.

Menden Sauerland: Krause, Antoni, Zimny (1), Eigenbrodt (3), Spannekrebs (3), Giacuzzo (4), Weißbach (4), Dudczak (2), Wiesemann, Skupin, Schösse (8/4), Vornholt (2), Flor (6), Wefing (4).

Text: Burkhard Granseier

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