1. Damen

SG-Coach Fahn hofft auf mehr Elan

Sonntag in Recklinghausen

Am heutigen Sonntag steht für die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland der erste Auswärtstermin der Saison an. Zur besten Kaffeezeit sind die „Wölfinnen“ um 16 Uhr beim Drittliga-Absteiger PSV Recklinghausen zu Gast. „Das wird aber keine Kaffeefahrt“, erwartet SG-Trainer Helmut Fahn 60 intensive Minuten im Ruhrgebiet.

„Das ist eine sehr junge Mannschaft. Da wird es um das Tempo gehen“, sagt Helmut Fahn. Der allerdings auch weiß, dass die junge Mannschaft des Gegners auch noch Probleme hat. Denn sie mögen das körperliche Spiel nicht, da ihnen dort noch die Erfahrung fehlt. „Da müssen wir dann ansetzen“, sagt Helmut Fahn.

Allerdings weiß der routinierte Coach auch, dass gerade in diesen Bereich seine Schützlinge noch argen Nachholbedarf haben. „Meine Mannschaft ist noch zu lieb und zu ruhig“, führte Fahn aus. Zwei Komponenten, die man aber in der Oberliga benötigt. „Da müssen wir schleunigst hinkommen“, sagt der SG-Trainer.

Im ersten Spiel war man gerade in diesen Bereich dem Gegner HSV Minden-Nord unterlegen. Ansonsten trifft man in Recklinghausen auf einen Gegner, der den Wölfinnen noch bestens bekannt ist. Mit Annika König spielt in der Festspielstadt auch eine Ballwerferin, die in der vergangenen Saison noch für die „Wölfinnen“ aktiv war. Allerdings sollte sich die Wiedersehensfreude in Grenzen halten.

Personell muss die SG auf Annika Kucharczyk verzichten, die sich in einen Kurzurlaub verabschiedet hat. „Das tut uns schon weh. Aber das müssen wir kompensieren“, weiß Helmut Fahn, dass es solche Ausfälle immer wieder geben kann.

Text: Burkhard Granseier

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