1. Männer

SG-Coach Micky Reiners kündigt eine Wiedergutmachung an

Wiedergutmachung nach der 29:36-Hinspiel-Niederlage ist angesagt. Mathis Vornholt dürfte gegen den starken Aufsteiger nicht zur Verfügung stehen.

Anders als zuletzt im Spiel gegen den MTV Großenheidorn wollen sich die „Wölfe“ an diesem Samstag nicht nur auf ihr Glück verlassen. Foto: Stefan Deitel

Die Spiele der deutschen Handball-Nationalmannschaft haben es in den vergangenen Tagen einmal mehr untermauert: Das Publikum kann zum entscheidenden Faktor werden. Und darauf setzen auch die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland im Heimspiel am Samstag gegen den TuS Spenge.

„Unsere Zuschauer sind schon etwas besonderes“, sagt SG-Akteur Florian Schösse mit Blick auf die wieder volle Kreissporthalle am morgigen Abend. Dass die auch den Gegner beeindruckt, konnte man in dieser Spielzeit schon mehrfach erleben. Aber am Samstag wird es gegen die Ballwerfer aus Ostwestfalen auch auf die eigene Leistung darauf ankommen. „Da haben wir in der Tat noch etwas gut zu machen“, sagt die sportliche Leiterin Birgit Albrecht mit Blick auf die 29:36-Niederlage im Hinspiel. Eine deutliche Pleite – die am Ende sogar noch ein wenig geschönt war. „Teilweise haben wir da ja noch deutlicher zurückgelegen“, erinnert sich Albrecht. Der 8:20-Rückstand zur Pause ließ damals das Schlimmste befürchten.

Allerdings weiß man beim heimischen Branchenführer auch um die eigenen Stärken. „Wir werden uns gewiss nicht verstecken“, sagt Birgit Albrecht. Im Heimspiel am Samstag will man den Gegner mit den eigenen Stärken, wie dem Tempospiel, beeindrucken. Dabei gibt es im Kader der „Wölfe“ noch das eine oder andere Fragezeichen. „Bei Mathis Vornholt sieht es gar nicht gut aus“, so Albrecht. Eine Bänderverletzung macht dem Kapitän zu schaffen. Ein Einsatz am Samstag erscheint unwahrscheinlich. Jonas Schulte fehlte bis Donnerstag erkrankt beim Training. Ein Einsatz wird sich kurzfristig entscheiden. Mit dabei ist auf jeden Fall Luca Giacuzzo. „Er wird nicht mit der A-Jugend nach Düsseldorf fahren.“

Nicht aufs Glück verlassen

Der Blick in das Personalbuch der Gäste zeigt, warum sich der TuS Spenge den Titel „Bester Aufsteiger“ bereits in seiner ersten Drittliga-Saison verdient hat. „Spenge hat einen überragenden Rückraum“, sagt Birgit Albrecht und meint da nicht nur den bärenstarken Phil Holland, der unlängst seinen Vertrag bis 2023 verlängert hat. In der Defensive hält mit Gordon Gräfe ein ganz erfahrener Handballer die Fäden in der Hand. Hinzu kommt, dass Spenge auch ein Team ist, das von seinen Emotionen lebt. Das weiß man in der Hönnestadt von zahlreichen Oberliga-Duellen gegen Spenge. Der Klub spielte von 2001 bis 2008 sogar in der zweiten Bundesliga.

Dass am vergangenen Sonntag beim Sieg im Nachholspiel in Großenheidorn das Glück auf Seiten der „Wölfe“ war, will man nicht verschweigen. „Das müssen wir gegen Spenge auf jeden Fall besser machen“, hatte SG-Trainer Micky Reiners noch mit der Schlusssirene eine Wiedergutmachung angekündigt. „Aber wir haben ja eine gute Mannschaft“, sagte der Coach. Siebenmeter-Spezialist Florian Schösse ist vor dem Duell gegen die Ostwestfalen auch optimistisch. „Wir haben in den Heimspielen ja schon gezeigt, dass wir auch die Mannschaften von oben ärgern können“, sagt der Sportstudent. So reichte es für den Tabellenzweiten in der Kreissporthalle nur zu einem Remis.

Text: Burkhard Granseier

Tags

Zugehörige Artikel

Schreibe einen Kommentar

Back to top button
Close
Close

AdBlocker erkannt

Sie verwenden einen AdBlocker oder den InternetExplorer. Leider kann diese Seite nicht korrekt dargestellt werden. Bitte fügen Sie diese Seite zu den Ausnahmen in Ihrem AdBlocker hinzu.