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SG-Coach Stickan bangt um wichtiges Rückraum-Trio

Kathrin Baer (links) und die SG-Erste wollen den guten Saisonstart mit einem Heimsieg gegen Coesfeld bestätigen.
Kathrin Baer (links) und die SG-Erste wollen den guten Saisonstart mit einem Heimsieg gegen Coesfeld bestätigen.

Menden. Die klassenhöchsten Mendener Handballerinnen stehen vor ihrer Heimpremiere in der Saison 2016/2017. Die Oberliga-Damen der SG Menden Sauerland haben am Samstag um 19 Uhr die DJK Eintracht Coesfeld in der Walram-Halle zu Gast. Die Verbandsliga-Kolleginnen von der SG Menden Sauerland II stehen vor einem Derby. Am Sonntag empfängt man um 15.30 Uhr in der Kreissporthalle den Aufsteiger HTV Sundwig-Westig.

Beim Oberliga-Team der Spielgemeinschaft blickt man der Partie gegen die Coesfelderinnen entspannt entgegen. “Wir wissen, was auf uns zukommt. Coesfeld wird sicherlich auf seinen Deckungsverband setzen, und darauf werden wir uns einstellen”, sagt SG-Trainer Sascha Stickan.

Sorgen um angeschlagenes Trio

Der Coach wird auch am Samstag auf die starke mannschaftliche Geschlossenheit seiner Damen setzen. Im ersten Spiel ließ man so dem TSV Oerlinghausen (31:19) nicht eine Chance. Allerdings macht man sich um die angeschlagenen Spielerinnen wie Ann Kathrin Stratmann, Katrin Baer und Jenny Fastnacht etwas Sorgen. “Da muss man sehen, was geht. Das wäre schon ein Problem, wenn sie alle ausfallen würden. Aber dann müssen halt die anderen Spielerinnen mehr Verantwortung übernehmen”, sagt Sascha Stickan.

Der Coach macht aus der Zielsetzung keinen Hehl. “Wir freuen uns darauf, wieder ein Heimspiel bestreiten zu können. Das wollen wir natürlich gewinnen”, so Stickan. In der vergangenen Saison gab es in der Walram-Halle für die Münsterländer nichts zu holen. Das soll auch in dieser Spielzeit so bleiben.

Gegen Trainerfreund

Der Gegner des Verbandsliga-Damen hat eine sehr kurze Anfahrt. “Wir freuen uns auf unsere Heimpremiere unter neuer Flagge. Wir werden auf einen hochmotivierten Gegner treffen”, sagt SG-II-Trainer Henning Becker über das Team seines Freundes Sascha Schmoll.

Der Coach hebt vor allem den Rückraum, die starke Kreisläuferin und den Hang des HTV zum Tempohandball hervor. Allerdings will am in der Kreissporthalle auch nicht vor Ehrfurcht erstarren. “Wir sind gut in die Saison gestartet, und daran wollen wir natürlich anknüpfen”, so Henning Becker.

Allerdings sieht der Coach aus Schwerte noch Verbesserungsbedarf bei seinen Damen. Kein Wunder, denn der Kader ist praktisch komplett neu zusammengestellt. “Wir wollen Werbung für uns machen”, nimmt Becker seine Damen dann letztlich in die Pflicht. Und: Auch die Kreissporthalle soll in dieser Saison für die Gegner kein lohnendes Reiseziel sein.

Burkhard Granseier

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