1. Damen

SG-Damen stehen vor dem Abgrund

20:31 in Arnsberg. Witten gewinnt

Alessia Mariotti trifft einmal. Foto: Sportpresse Reker

Das ist einfach nur noch bitter. Es wird scheinbar Zeit, dass für die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland das Saisonende naht. Denn den „Wölfinnen“ will scheinbar nichts mehr gelingen. Am Samstag gab es beim TV Arnsberg eine bittere 20:31 (12:15)- Pleite.

Eine Niederlage, die wieder Fragen aufwirft. Denn bis zur Halbzeit lag man in der altehrwürdigen Rundturnhalle noch einigermaßen auf Kurs. Ein drei-Tore-Rückstand schien nicht unaufholbar. Doch nach dem Seitenwechsel kam von den heimischen Ballwerferinnen überhaupt nichts mehr. Mit einem sehr schwachen Auftritt verhalf man den Gastgeberinnen – die am Ende noch nicht einmal ihre erste Sieben einsetzen – zu einem lockeren und ungefährdeten Erfolg. Zum Glück hat diese Pleite „noch“ keinen entscheidenden Einfluss auf den Klassenerhalt. Allerdings ist der Vorsprung auf den Tabellenletzten Witten auf einen Punkt zusammengeschmolzen.

Es immer deutlicher, dass im SG-Lager einige grundlegende Dinge geklärt werden müssen. So fehlt immer noch ein neuer Trainer für die kommende Spielzeit. Das Engagement des Esseners Sebastian Wenzel endet im Mai. Nach WP-Informationen soll es da aber doch einen Nachfolger geben. Dann geht es um das zukünftige Gesicht der Mannschaft. So scheinen einige Ballwerferinnen, die den Verein verlassen oder aufhören wollen, mit dem Kopf nicht mehr auf dem Platz zu sein. Dinge, die im Laufe der Woche geklärt werden sollen.

SG Menden Sauerland: Bertram; Julius, Mariotti (1), Seck (1), Wrede (1), Thiemann (3), Albrecht (2), Gran (1), Fahn (1), Kucharczyk (3/1), Köck (7/3).

Text: Burkhard Granseier

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